gis.Business Ausgabe 2/2021

„Germany rocks“

Zu dieser Aussage ließ sich jüngst Tesla-Chef Elon Musk hinreißen, als er die Baustelle seiner Großfabrik in Brandenburg besuchte. Der Südafrikaner hat großes vor mit seiner Elektroauto-Produktion in Grünheide, südöstlich von Berlin. Das alles klingt fast wie ein Provinz-Märchen, wären da nicht die Sorgen um das Wasser. Genauer gesagt prognostizieren Experten schon vor dem Produktionsstart Wasserknappheit durch Teslas „Gigafactory“. E. Musk hingegen redet das Thema schön. Und so kommt es wie es kommen muss: Das Wasserthema rund um die Tesla-Fabrik wird zum Politikum. Dass die Ressource Wasser nicht nur in Grünheide knapper werden könnte, das zeigt sich bereits heute am anderen Ende des Globus. Genauer gesagt kämpfen Menschen in Südafrika und Mosambik täglich um sauberes Trinkwasser. Denn Dürren, Überschwemmungen und der menschliche Eingriff in die Natur sorgen für teils katastrophale Verhältnisse vor Ort. Aufklärung und Lösungswege für ein besseres Wasserressourcenmanagement versprechen Geoinformationstechnologien – wie unser Titelthema zum Wassermanagement zeigt.

Und auch den hiesigen Wäldern geht es nicht gut mit Blick auf Monokulturen, Dürren und Borkenkäfer. Doch was kann helfen? Eine mögliche Therapie für die strapazierten Wälder ist in unserer Rubrik zum „Datenmanagement“ nachzulesen. Dort geht es um den Waldumbau hin zu mehr Vielfalt und Stabilität. Hierzu werden unter anderem Waldentwicklungsphasen betrachtet, unterstützt durch digitale Prozesse.

Nun steht die Farbe Grün nicht nur für Wald und Wiesen, sondern symbolisiert gleichzeitig die Hoffnung. Letztere blitzt in Holland auf, genauer in Wattenscheid. Wie? Ja, auf der Zeche Holland – einem Wahrzeichen des Ruhrgebiets. Vor Ort wird das ehemalige Zechengelände zu einer Grünfläche revitalisiert, auch mithilfe digitaler Technologien. Und somit grünt es in unserer Technologie-Rubrik.

Zurück zu Lösungswegen und dem Wasser. In unserem „Special“ zeigen wir, wie zeitgemäße Warnsysteme und ein effizientes Monitoring den Hochwasserschutz unterstützen. Merke: Geodaten und Geoinformationssysteme sind dabei unabdingbar. Sie geben Hoffnung auf Besserung.

Apropos Hoffnung und Besserung. Im letzten Jahr hat uns die Corona-Pandemie einen Strich durch die Verleihung unseres Wichmann Innovations Awards gemacht. Doch es leuchtet „Grün“ am Horizont und so haben wir zur diesjährigen Intergeo in Hannover die Fortsetzung der Award-Vergabe wieder fest im Blick. E. Musk würde dazu vielleicht sagen: „Wichmann Innovations Award rocks“. Wir sagen im Herbst vor Ort oder digital: „And the winner is ...“

Nun wünschen wir Ihnen viele neue Eindrücke und Spaß mit der aktuellen Ausgabe von gis. Business.

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