Im Februar 2022 begann der völkerrechtswidrige russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Seitdem leidet das Land unter schweren kriegerischen Auseinandersetzungen, die nicht nur zu gravierenden Zerstörungen im ganzen Land, sondern auch zu massenhafter Flucht und Vertreibung geführt haben, die auch jetzt noch anhalten. Die Folgen und Konsequenzen daraus sind heute noch nicht absehbar, führen aber definitiv zu großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen für die gesamte Ukraine und ihre Einwohner. Neben der Zivilbevölkerung leiden auch die ukrainischen Bildungseinrichtungen unter massiven Beeinträchtigungen. Zerstörte Infrastruktur, unsichere Energieversorgung, ständige Luftalarme bestimmen den Alltag. Gleichwohl werden Forschung und Lehre konsequent weitergeführt, unter Bedingungen, die wir uns im sicheren Westen kaum vorstellen können. Dies ist umso dramatischer, da die ukrainische Hochschullandschaft sich seit Jahren bemüht, auf internationales Niveau zu kommen und damit zukünftig konkurrenzfähiger zu werden, um nicht nur in der Forschung, sondern auch im internationalen Markt den Anschluss an moderne Entwicklungen nicht zu verlieren.