avn 7/2017

Die Kennzeichnung „Made in Germany“ weckt bei vielen Kunden Vertrauen. Dabei war dieses Label ursprüng- lich als Warnhinweis für minderwertige deutsche Produkte gedacht und wurde Ende des 19. Jahrhunderts in England eingeführt, um dortige Verbraucher zu schützen. Im Laufe der Jahre trat ein vollständiger Wandel ein und heute steht „Made in Germany“ für hochwertige Produkte, die in Deutschland gefertigt werden. Doch ist das wirklich so? Viele Hersteller haben im Zuge der Globalisierung mittlerweile ihre Produktionsstandorte weltweit verteilt und infolgedessen das Label „Made in Germany“ durch „Made by XYZ“ ersetzt. Dennoch erzeugt das Label „Made in Germany“ nach wie vor in besonderem Maß Vertrauen. Gerade im Bereich messtechnischer Produkte spielt dieses Vertrauen der Anwender in das Produkt eine herausragende Rolle. Während bei vielen Maschinen und Anlagen die Qualität sofort am Ende des Produktionsprozesses beurteilt werden kann, ist dies bei messtechnischen Produkten oft erst nach einer Auswertung von Messdaten möglich. Umso wichtiger scheint es daher, dass sich Geodäten auf ihre Ausrüstung verlassen können, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

Der Volltext der aktuellen Artikel (<  1 Jahr) aus dem Artikelarchiv der gis- und avn-Fachzeitschriften steht für Abonnenten der Zeitschriften nach Log-in zur Verfügung.

Hier finden Sie mehr Informationen zu den Abonnements.