Smart Cities ...
... sind immer noch in aller Munde, obwohl der Begriff schon seit den 1980er-Jahren in zahlreichen
Publikationen verwendet wird. Wichtige Ziele von Smart Cities sind mehr Effizienz beim Energie- und Ressourcenverbrauch, mehr nachhaltige Mobilität und mehr Resilienz gegen den Klimawandel. Als „digitales Rückgrat“ einer Smart City wird die urbane Datenplattform angesehen,
welche Daten aus dem gesamten Stadtraum bündelt, verarbeitet und für Anwendungen bereitstellt. Darüber hinaus liefert der digitale Zwilling ein virtuelles Stadtmodell, welches als Entscheidungsgrundlage für die Planung von Infrastrukturen und bei der Optimierung von Prozessen
dient.
In unserer Titelstory „Digitale Luftschlösser am Firmament“ gehen wir unter anderem der Frage nach, inwieweit urbane Datenplattformen das Leben in den Städten tatsächlich verbessern können. Denn Städte und Kommunen sollen digital funktionieren, sich zunehmend vernetzen und viele Aufgaben smart, sprich intelligent, abwickeln. Bei der wachsenden Zahl an digitalen Lösungen im Smart-City-Umfeld schwingt eines stets mit: der steigende Energiebedarf. Diesem Thema widmen wir uns im Beitrag „Steigender Energiehunger in der digitalen Stadt“.
Auch in der Rubrik Datenmanagement stehen Smart Cities im Fokus. Im Beitrag „Digitaler Zwilling Speyer: Mit Daten gegen den Klimawandel“ stellen wir ein neues Verständnis von Stadtplanung vor: Daten werden nicht länger isoliert betrachtet, sondern zu einem intelligenten Gesamtsystem zusammengeführt. Durch die Kombination aus urbaner Datenplattform, 3D-Stadtmodell und immersiver Visualisierung werden komplexe Zusammenhänge transparent, greifbar und steuerbar.
Ob Fahrunterstützung im Auto, Sprachassistenten oder Suchmaschinen – künstliche Intelligenz (KI) ist längst in unserem Alltag angekommen. Auch im Geo-Bereich gibt es viele Einsatzmöglichkeiten von KI-Anwendungen, zum Beispiel für die Analyse von Fernerkundungsdaten, zur Umweltüberwachung und Katastrophenvorhersage oder für die Stadtplanung und eben für Smart Cities. Im Special werfen wir einen Blick auf aktuelle Einsatzbereiche.
Auf der Intergeo in Frankfurt 2025 haben wir den Wichmann Innovations Award an die Firma Vexcel Imaging verliehen. In unserer Technologie-Rubrik stellt der Gewinner sein Produkt vor, das im Rahmen der Geodatenerfassung eingesetzt werden kann: Die UltraCam Dragon 4.2 ist ein effizientes und vielseitiges hybrides Aerial-Mapping-System zur hochauflösenden Kartierung komplexer Umgebungen.
Aber nach dem Award ist vor dem Award. Das heißt: Der Wichmann Innovations Award als begehrter Preis in der Geo-IT-Community wird in diesem Jahr auf der Intergeo in München verliehen. Bewerbungen zu Produktinnovationen können ab sofort in den Kategorien „Hardware“ und „Software“ beim Wichmann Verlag eingereicht werden. Unter www.gispoint.de/wia finden Sie das Anmeldeformular sowie detaillierte Informationen dazu. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe wünscht Ihnen