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Mikrogravimetrie im Bereich der Grundgipsschichten des Mittleren Keupers – zwei Projekte

H. Richard Schulz, Karin U. Kessler-Schulz

Flächendeckende Aussagen über den Untergrund im Karst sind aus Kostengründen und Folgewirkungen durch Bohrungen praktisch nicht möglich. Mithilfe mikrogravimetrischer Messungen sind Aussagen über den Grad und möglichen Fortgang der Subrosion der verkarstungsfähigen Gipsschichten möglich. Es bestehen jedoch oftmals falsche Vorstellungen über die Arbeitsweise und die möglichen Ergebnisse mikrogravimetrischer Messungen. Anhand zweier Beispiele wird gezeigt, dass auch unter schwierigen Bedingungen (Wald oder Besiedlung mit kleiner Untersuchungsfläche) bei entsprechender Daten- gewinnung Aussagen hinsichtlich möglicher Setzungen oder Erdfällen gemacht werden können. Oftmals werden leider die entsprechenden Anomalien nicht durch direkte Bohrungen erschlossen, um die gravi- metrischen Ergebnisse zu überprüfen. Bei einem der Projekte wurde die neu für das Burris-Gravimeter entwickelte Steuerungssoftware AGESfield verwendet.

 

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