Die GNSS-basierten Lagedeformationsnetze in Nordrhein-Westfalen

Bernd Sager

Dieser Beitrag beschreibt das Konzept einer standardisierten Verfahrensweise für die Messung, Auswertung und Analyse von GNSS-basierten Lagedeformationsnetzen in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, mittels dreidimensionaler Koordinatenänderungen aus zeitverschiedenen Messepochen belastbare Aussagen über räumliche Lageänderungen von Vermessungspunkten in Bodenbewegungsgebieten treffen zu können. Mit den Deformationsverfahren im Rheinischen Braunkohlerevier und Ruhrgebiet ist dieses Konzept erstmalig realisiert worden. Zur Anwendung kommt mit DefoAWa ein neu entwickeltes Prozesstool, das im Batch-Ablauf auf Programmsysteme der WaSoft1 und MARKUS zurückgreift. Kern der Auswertungen ist die freie 3D-Netzausgleichung mit Raumvektoren und die Berechnung von 3D-Koordinaten der beiden Null-Epochen.

Schlüsselwörter: Bodenbewegungsgebiete, GNSS-basierte Lagedeformationsnetze, dreidimensionale Koordinatenänderungen, räumliche Lageänderungen, Null-Epoche
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