Die Lösung des Längengradproblems durch James Cook

Arno Berger

1775 hat der autodidaktische Uhrmacher John Harrison mit seiner ersten Chronometer-Taschenuhr H4 als „Timekeeper“ nach 50 Entwicklungsjahren das Längenproblem gelöst. Über zwei Jahrhunderte lang führten bis dahin ungenaue Messmethoden oft zu vernichtenden Verlusten an Menschen und Material.
Auf seiner über dreijährigen 2. Weltreise in die Südsee erbrachte James Cook mit der K1 (Nachbau der H4 von L. Kendall) erstmalig den Beweis, dass die Forderung der  Koordinatengenauigkeit des „Longitude Act“ des Britischen Parlaments von l = ±0,5° mit der K1-Chronometermessung ohne Weiteres erreicht werden kann. War dies nun Zufall oder den außerordentlichen Navigationsfähigkeiten von J. Cook sowie dem wissenschaftlichen
Durchbruch von J. Harrison und anderen Entwicklern zu verdanken?

Schlüsselwörter: Historische Seekarten, James Cook, John Harrison, Chronometer H4, Längen-Preis, astronomische Messinstrumente, Genauigkeit der Längengradbestimmung, Standardpunktabweichung, Historical charts, James Cook, Longitude act, John Harrison, Timekeeper H4, astronomical measuring instruments, cartometric analysis, standard position deviation
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