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Erster geodätischer Referenzpunkt im Werra-Meißner-Kreis

Ein Service für Wanderer, Radfahrer, Geocacher und Interessierte in Eschwege: Eschwege hat den ersten geodätischen Referenzpunkt im Werra-Meißner-Kreis.

Zeigt mein Navigationsgerät oder Smartphone mit GPS-Funktion die richtigen Koordinaten? Diese Frage lässt sich an der Werrabrücke (Ecke Unter dem Berge/Brückenstraße) nun dauerhaft beantworten. Bürgermeister Alexander Heppe und Uwe Koch, Leiter des Amtes für Bodenmanagement Homberg (Efze), stellten den neuen geodätischen Referenzpunkt in Eschwege vor. Er entstand in einem gemeinsamen Projekt.

51° 11,3490‘ nördlicher Breite und 10° 03,3601‘ östlicher Länge lauten die exakten geographischen Koordinaten für den geodätischen Referenzpunkt. Sie stehen auf einer Platte, die auf einer Metallstele in der Nähe der Werrabrücke montiert wurde. Auf der Platte sind zusätzlich hochgenaue UTM-Koordinaten im Bezugssystem ETRS89 angegeben. So können mit mobilen Navigationsgeräten Ausgestattete den Weg zu dieser in Eschwege gelegenen Messmarke finden und zugleich die Genauigkeit des Geräts prüfen.

Mit mobilen Navigationsgeräten den eigenen Standort zu bestimmen gehört für viele zum Alltag. Doch welche Qualität haben die angezeigten Koordinaten? Diese Frage interessiert besonders jene, die ihren GPS- beziehungsweise GNSS-Empfänger zur Orientierung abseits vom Straßennetz einsetzen. Wanderer, Radfahrer und Geocacher sind nun in der Lage, ihr Navigationsgerät in Sekunden zu überprüfen und nach Möglichkeit neu zu kalibrieren.

Informationen zum geodätischen Referenzpunkt an der Werrabrücke gibt es als Flyer bei der Tourist – Information Eschwege, beim Amt für Bodenmanagement Homberg (Efze) und in der Außenstelle des Amtes.

Weitere Informationen unter www.hvbg.hessen.de

3082 - Erster geodätischer Referenzpunkt im Werra-Meißner-Kreis
PR/as
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GeodäsieGeoinformationGeoGeoinformatikGIgeodätischer ReferenzpunktEschwege