Auf Grundlage der Rasdaman-Technologie soll künftig moderne Big-Datacube-Analyse auf Edge-Geräten, insbesondere auf Nanosatelliten, nutzbar gemacht werden, um Downlink-Limits sowie Inkompatibilitäten bei massiven Erdbeobachtungs-Datenströmen zu überwinden.
Mit dem Projekt-Kick-off am 23. Januar ist SkyFed offiziell gestartet. In Bremen trafen sich die Forschungsteams um Prof. Dr. Peter Baumann (Constructor University/Rasdaman) sowie Prof. Dr. Antonio Francisco Garcia Marin (Hochschule Bremen).
Im Projekt arbeitet die Rasdaman GmbH als Projektleitung gemeinsam mit der Hochschule Bremen und der Constructor University an der Entwicklung eines weltraumtauglichen Onboard-Computers auf Basis kostengünstiger Unterhaltungselektronik. Der Bau dieses Prototyps soll den Grundstein für smarte Satelliten legen, die im Verbund arbeiten und Daten föderiert prozessieren können.
Größter Geo-Datenpool im Orbit
Der Demonstrator integriert einen Raspberry Pi, auf dem die Rasdaman Technologie installiert ist und der mit einem weiteren Einplatinencomputer zusammenarbeiten wird, welcher den Satelliten steuert. Offene Standards ermöglichen die vollständige Datenintegration, Edge-Intelligenz und Datenfusion. Letztere soll künftig über Rechenzentren, Clouds, Drohnen und Satelliten hinweg realisiert werden. Damit bereitet SkyFed den Weg zum größten Geo-Datenpool im Orbit mit standardisiertem Zugriff und komplexen Analysen von jedem Endgerät , einschließlich verteilter Datenfusion.
Das zweijährige Vorhaben wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt, unter anderem über die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation sowie die Bremer Aufbaubank (BAB).
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