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Potenziale von Grünvolumen und Entsiegelung zur Klimaanpassung am Beispiel der Landeshauptstadt Potsdam

Neben der Frage, wie sich der Klimawandel bremsen lässt, spielt die Frage nach Anpassungsmöglichkeiten, an geänderte Lebensumwelten und Lebensbedingungen, speziell heiße Sommertage- und Nächte eine Rolle. Besonders in städtischen Siedlungsbereichen ist die Beantwortung der Anpassungsfrage eine Herausforderung, für die bislang wenige Konzepte vorliegen, insbesondere nicht für die lokale Ebene. Einige Beispiele zum Umgang mit Klimastress werden aber gegeben, z. B. für Manchester, Berlin, Nürnberg, Dresden und New York. Das ExWoSt-Projekt präsentiert weitere Beispiele. Viele Wissenschaftler sehen die Erhöhung von GV und Reduktion von VG als Kernstrategien, um eine Reduktion von Temperaturen in städtischen Lebensräumen zu erreichen. Im Ergebnis der Studien aus Manchester werden Reduktionspotenziale von 2.2 °C (1961-1990) bis 2.5 °C (2080-er) für den Fall postuliert, dass GV um 10 % erhöht wird. Um die Effekte von GV und VG auf Klima zu erfassen, müssen diese Daten möglichst flächendeckend zu Temperaturdaten in ein Verhältnis gesetzt werden. Oberflächentemperaturen werden als geeigneter Indikator zur Erfassung von Energie-Austausch in urbanen Gebieten gesehen.

Autor / Author: Tervooren, Steffen
Institution / Institution: Landeshauptstadt Potsdam, Deutschland
Seitenzahl / Pages: 10
Sprache / Language: Deutsch
Veröffentlichung / Publication: AGIT - Journal für Angewandte Geoinformatik, 1-2015
Tagung / Conference: AGIT 2015 – Symposium und Fachmesse Angewandte Geoinformatik
Veranstaltungsort, -datum / Venue, Date: Salzburg, Österreich 08-07-15 - 10-07-15
Schlüsselwörter (de): Grünvolumen, Klimaanpassung, Versiegelung, Nutzungseinflüsse, Landsat
Paper review type: Extended Abstract Review
DOI: doi:10.14627/537557037
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