Lärmschutz trifft Photovoltaik

Sophia Paul, Dr. Armin Heller

Als Beitrag zum Klimaschutz liegt weltweit die Nutzung sogenannter „erneuerbarer“ Energieträger im Trend. Im Jahr 2008 wurden 12,9 % des globalen Energiebedarfs mit erneuerbaren Energieträgern abgedeckt, lediglich 0,1 % davon aus Solarenergie. Dieser Wert soll in den nächsten Jahren erhöht werden. Dabei denkt man meist an flächige Solarmodule an Hausdächern oder auf Feldern, aber neben diesen „klassischen“ Standorten gibt es auch die Möglichkeit, Photovoltaikmodule an linearen Infrastrukturen, wie z. B. Lärmschutzwänden oder Lawinenverbauungen, zu installieren.

Artikelauszug / Extract:

Die Idee, Schallschutzwände durch Photovoltaik (PV) zweifach zu nutzen, ist nicht neu und bietet mehrere Vorteile. Zum einen müssen keine neuen Flächen für die Sonnenstromgewinnung umgewidmet werden, zum anderen können die PV-Module die Lärmdämmung verbessern. Der Vorwurf der Störung des Landschaftsbilds ist kein Problem, da Lärmschutzwände bereits ein akzeptierter Teil der Landschaft sind und einen wichtigen Zweck erfüllen.
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