Ein Ver- und Entsorgungssystem für China

Hans Joachim Linke, Benjamin Schnitzer, Milena Wagner

Die Infrastrukturentwicklung kann mit dem rasanten Wachstum von Großstädten, insbesondere von schnell wachsenden Millionenstädten wie in der Volksrepublik China, nur schwer mithalten. Vor diesem Hintergrund sind Konzepte gefragt, die die erforderlichen Infrastrukturkapazitäten entsprechend des urbanen Wachstums „mitwachsen“ lassen. Die TU Darmstadt hat in einem gemeinsamen Projekt mit Industriepartnern ein System entwickelt. Bei der Standortanalyse kamen geobasierte Methoden zum Einsatz.

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Sowohl die konventionell vordimensionierten zentralen als auch kleinteilige dezentrale Lösungen sind hierfür schwer einsetzbar. Ein Lösungsansatz, der die Ver- und Entsorgung in diesen schnell wachsenden Städten Chinas gewährleistet und die Vorteile zentraler und dezentraler Systeme vereint, wurde an der Technischen Universität (TU) Darmstadt vom Fachgebiet Abwassertechnik des Institutes IWAR in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Industriepartnern entwickelt. Der Ansatz „Semizentral“ wird nun in der chinesischen Hafenstadt Qingdao mit rund 8,5 Millionen Einwohnern in der Provinz Shandong erstmalig baulich umgesetzt.
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