SERIE: Standards und Normen für die GIS-Welt - Teil 2: Vom abstrakten Modell zur Spezifikation für die Implementierung - Normierung durch ISO und OGC

Klaus Greve, Christian Kiehle

Die Normierungsbemühungen von ISO und OGC haben ein umfangreiches Rahmenwerk für Geo-Services hervorgebracht.

 

Artikelauszug / Extract:

Die Normenreihe 19100 der Internationalen Standardisierungsorganisation (ISO) befasst sich mit Standardisierung digitaler geographischer Informationen. Sie umfasst sowohl abstrakt- formale Standards wie 19107 (Spatial Schema), 19108 (Temporal Schema) oder 19109 (Rules for Application Schema) wie auch anwendungsnahe Standards wie ISO 19115 (Metadaten), ISO 19119 (Dienste) und ISO 19112 (Gazetteer). Eine ähnliche Zweiteilung finden wir auch bei den Spezifikationen des Open Geospatial Consortiums (OGC), das zwischen abstrakten Spezifikationen und Implementierungsspezifikationen unterscheidet. Beide Standardwelten sind hochgradig harmonisiert und widerspruchsfrei. Das geht so weit, dass einzelne Standards gleichzeitig ISO-und OGC-Norm sind, beispielsweise ist die OpenGIS Abstract Specification, Topic 12: The OpenGIS Service Architecture inhaltsgleich mit ISO 19119.

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