Lasertrackermessungen des KIT Karlsruhe und der UniBw München zur Bestimmung der Sollstrecken der Kalibrierbasis der UniBw München

Christoph Herrmann, Wolfgang Liebl, Ingo Neumann

Dieser Beitrag stellt erstmalig Lasertrackermessungen auf einer Kalibrierbasis vor, um die Sollstrecken für EDM-Kalibrierungen ableiten zu können. Die Vorteile des Lasertrackers liegen im Vergleich zu einem Mekometer 5000 in der höheren Messgenauigkeit der Distanzen mittels Interferometer bzw. Absolutdistanzmesser.
Beim Messunsicherheitsbudget der gemessenen Distanzen ist die Messunsicherheit des
Lasertrackers im Verhältnis zum Einfluss der Meteorologie gering. Daher wird für die Erfassung der Meteorologie bei beiden Messkampagnen ein Sensornetz eingesetzt, das den Brechungsindex entlang des Ausbreitungsweges der elektromagnetischen Welle möglichst repräsentativ erfasst. Die Abweichungen der Teilstrecken zwischen den beiden Messkampagnen sind mit 2 Ausnahmen im Bereich von 0,02 mm bis 0,05 mm. Es konnte gezeigt werden, dass sich Lasertracker in Kombination mit einem Sensornetz zur Meteorologieerfassung zur Sollstreckenbestimmung gut eignen.

Schlüsselwörter: Lasertracker, Sensornetz, Meteorologie, Kalibrierung, Distanzmessung
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