gis.Business Ausgabe 6/2018

Sie sind weithin sichtbar und zählen in vielen Städten zu den neuen Wahrzeichen einer modernen Zeit. Das höchste seiner Art war mit 187 Metern Höhe im Jahr 1908 für kurze Zeit das Singer Building in New York City. Die Rede ist von Hochhäusern. Was Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem Singer-Gebäude als hoch galt, ist heute vergleichsweise eher „Mittelmaß“ mit Blick auf die immer höheren Wolkenkratzer. Und nicht nur das, auch in puncto architektonischer Ausprägungen sind Hochhäuser heute in vielen Städten Aushängeschilder und Besuchermagneten zugleich. Ein Beispiel liefert der Insel- und Stadtstaat Singapur. An Fläche knapp, bauen die Verantwortlichen in die Höhe. Es entstehen immer mehr imposante Wolkenkratzer als Wahrzeichen eines aufstrebenden Landes. Eine wichtige Rolle im kompletten Bauprozess spielt in Singapur seit Jahren das Building Information Modeling, kurz BIM. Ein Blick in unseren Titelbeitrag verrät Ihnen mehr.

Aber nicht nur in der Höhe ist Singapur Weltmeister in Bauprozessen. Auch am Boden tut sich einiges, wie die Renaturalisierung ganzer Parks zeigt. Ein Paradebeispiel, mit welcher Motivation Singapurs Verantwortliche das Thema Nachhaltigkeit anpacken, ist der Bishan-Ang Mo Kio Park. In unserem Interview erklären Andy Brahney und Pedro Santa vom Ingenieur- und Planungsunternehmen Ramboll in Singapur, worauf es in diesem Projekt ankam, wie urbane Träume realisiert werden und welchen Mehrwert BIM liefern kann.

Zurück nach Deutschland und zu unseren hiesigen Projekten. Der Maßstab ist teils ein anderer, doch auch hier bewegt sich vieles hinter den Stadt- und Kommunalkulissen – sei es die transparente Bürgerauskunft mithilfe von Bürger-GIS und dem schnellen und unkomplizierten Informationszugang. Oder bei der Digitalisierung der Gewässerschau. Hier konnte Reutlingen mittels einer App unter anderem die Abläufe der Stadtentwässerung vereinfachen. „Eine Stadt für alle“ heißt es wiederum in Mönchengladbach und dem smarten Vorhaben, in der Stadt urbanes Leben für alle zu ermöglichen. Was das heißt und wie intelligent das Ganze ist, zeigen wir in der Rubrik Technologie.

Einen Blick über die Grenze in die Schweiz gewährt uns Einblicke beim Energieversorger des Kantons Basel-Stadt. Dessen Wunsch nach einem Auskunftssystem, das GIS- und verwandte Daten aus unterschiedlichen Quellen nicht nur sichtbar, sondern auch nutzbar macht, porträtieren wir im Heftteil Datenmanagement.

Zu guter Letzt tauchen wir in unserem Special in die Welt der Augmented und Virtual Reality ein. Im Fokus steht dabei die Entwicklung der AR- und VR-Technologie im Kontext von Geo-IT. Beispiele zu den Themen 3D-Gebäudemonitoring, Hochwassermonitoring und Prozessoptimierung sowie beim Planen von Bauprojekten zeigen mögliche Anwendungsgebiete. Und damit schließt sich der Kreis unserer letzten Ausgabe für das Jahr 2018. Denn bei allen Bauprojekten ist von Beginn an eine sorgsame Planung unerlässlich.

Und nicht nur dort. Planen Sie auch im kommenden Jahr mit uns von gis.Business. Denn wir sind Ihr redaktioneller Begleiter, berichten, suchen Themen und schauen hinter die Kulissen einer Geoinformationswelt im Wandel der Zeit..

In diesem Sinne, frohes Lesen, eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das Jahr 2019 wünscht im Namen der gesamten Redaktion

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