OpenStreetMap: 3D-Gebäudemodelle und Indoormaps

Marek Strassenburg-Kleciak

Gegründet in England im Jahre 2004 und mit in Kürze fast zwei Millionen registrierten Usern, entwickelt sich OpenStreetMap (OSM) zu einem cloudbasierten Projekt, welches bereits in vielen Ländern und Wirtschaftsbranchen eingesetzt wird. Die Erfolgsfaktoren von OSM wurden bereits einige Male untersucht und beschrieben. Neben Gemeinnützigkeit, Offenheit und Einfachheit spielt die positive Sucht der Projektteilnehmer eine wesentliche Rolle.

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Den harten Kern der OSM-Community bilden Menschen, die Spaß daran haben, Daten zu erfassen. Diese Gruppe ist zum einen der Garant für gute Datenqualität, denn die Karte wird von dieser Usergruppe täglich kontrolliert, zum anderen sorgen sie dafür, dass neue Entwicklungen in dem Projekt vorangetrieben werden. Bereits in der Vergangenheit liefen in der Community die Diskussionen und anschließende Erfassung von neuen Daten nach ähnlichem Muster ab: Sobald die meisten Straßen in einer Gegend erfasst waren, suchten sich die OSM-Mapper neue Themen, wie die Ergänzung von Gebäude, Adressen, Flächennutzungen, Brücken, Points of Interest aus. Als nächste Entwicklungsstufe der Karte kamen in der Regel weitere Attribute und Detaildaten wie einzelne Bäume, Haltestellen, Öffnungszeiten [1], Briefkästen und Wasserhydranten [2] hinzu.

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