Baudaten: vernetzt, intelligent und prozessorientiert

Ute Weigand

Die Baubranche befindet sich zunehmend im Wandel: Die Möglichkeiten und Methoden zur Erfassung und Visualisierung dreidimensionaler Daten sind vielfältiger geworden, die Datenmengen größer und komplexer. Darauf reagieren auch die Anbieter von Softwarelösungen für intelligente Infrastrukturen. gis.Business im Gespräch mit Ted Lamboo, Senior Vice President, und Alan Lamont, Vice President Building EMEA, vom Branchenführer Bentley Systems.

Artikelauszug / Extract:

gis.Business: Als Softwareanbieter für Infrastrukturprojekte haben Sie Einblick in die Baubranche. Welches Thema beschäftigt die Branche bezüglich Softwarelösungen und Technologien derzeit am meisten?

Ted Lamboo: Schon seit vielen Jahren redet man in der Baubranche vom Entwurf. Bau bedeutet demnach Entwerfen. Das Problem dabei ist, dass die Personen oder die Unternehmen, welche später das Gebäude besitzen, oft nicht in der Konstruktionsphase einbezogen werden. Darum ist es nicht immer optimal, wie mit den Daten vom Entwurf über die Konstruktion bis hin zur Instandhaltung umgegangen wird. Meist bleibt unklar, welche Informationen gebraucht werden, welche vorhanden sind und welche nicht. Die technologischen Möglichkeiten sind da, aber der ganze Lebenszyklus ist nicht in den Händen einer Organisation. Das macht den Bau komplexer. Deshalb haben wir bei Bentley Lösungen für den Entwurf, die Konstruktion und für das Asset Management, die ineinandergreifen. Dadurch können die Daten schon in der Entwurfsphase intelligent gemacht werden.

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