Starkregen – wenn der Himmel sich öffnet

Gregor Antoine

Wer an die Gewalt des Wassers denkt, hat, wie zuletzt im Sommer 2013, meist die bedrohlichen Naturgewalten an der Elbe und ihrer Zuflüsse vor Augen. Nicht minder dramatisch sind die Auswirkungen von Starkregen, die immer mehr zunehmen.

Artikelauszug / Extract:

Hochwasser ist nicht gleich Hochwasser. So unterscheidet das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in seiner aktuellen „Hochwasserfibel“ fünf Entstehungskomplexe: Zusätzlich zum Hochwasser aus Flüssen zählen neben Kanalrückstau, Grundwasseranstieg, Eisgang und Sturmflut das Phänomen der Starkniederschläge. Vereinzelt auftretend oder in Kombination mit Flusshochwasser können diese zu teils dramatischen Gefahrensituationen führen. Dies stellt eine extreme Herausforderung für die Aufnahmekapazität der Abwasserinfrastrukturen in Städten und ländlichen Gebieten dar. Dabei ist das eingeschränkte Fassungsvermögen von Rohrleitungen nicht die entscheidende Ursache für akute Problemlagen. Einen besonderen Einfluss hat das von Dächern abfließende Regenwasser, das von Rinnen und Rohren nicht mehr aufgenommen werden kann und sich somit unkontrolliert in den meist versiegelten Siedlungsflächen verteilt.
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