Angekommen und im Einsatz

Christian Sevcik

Terrestrisches Laserscanning ist angekommen. Die Technologie ist ausgereift und wird ständig verfeinert. Ob Höhlen, Tempel, Wälder oder Straßenzüge – wer genaue Lageinformationen von Objekten braucht, greift mittlerweile häufig zu Laserscans als Mittel der Wahl. Christian Sevcik berichtet über Projekte und Technologien im Einsatz.

Artikelauszug / Extract:

Bis vor wenigen Jahren haftete Laserscanning der Hauch des Exotischen an. Die Geräte waren groß und schwer und es bedurfte einiges an Expertenwissen und viel zusätzlicher Hardware wie Laptop, Autobatterien, Spannungswandler, externer GPS-Ausrüstung oder einer Totalstationum, um ein Objekt im Feld mit einem Laserscanner zu vermessen. Zurück im Büro war die Weiterverarbeitung der Daten eine spannende und zuweilen auch herausfordernde Aufgabe, für die es oftmals einer beträchtlichen Anzahl an verschiedenen Softwareprodukten bedurfte. Mittlerweile hat sich einiges getan. Die Geräte wurden deutlich kleiner und leichter und dabei bedeutend leistungsfähiger. Und auch in der Software gab es bemerkenswerte Fortschritte, sodass beispielsweise die Registrierung von Scans aus unterschiedlichen Positionen heutzutage schon vielfach automatisiert vonstatten geht. Positionierungssensoren wie GPS, Neigungssensor und Digitalkompass wurden in die Geräte integriert, was die Handhabung im Feld wesentlich vereinfacht. Das alles trägt dazu bei, dass Laserscanning mittlerweile auch als sehr vielseitig einsetzbares Werkzeug außerhalb des reinen Vermessungsbereichs wahrgenommen wird.
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