Mobiles GIS für Gewässer

Martin Kofahl, Görres Grenzdörffer, Kurt-Jürgen Hille

Die europäische Wasserrahmenrichtlinie stellt neue Anforderungen an die Gewässerunterhaltung und -bewirtschaftung. Ein mobiles GIS schafft einen medienbruchfreien digitalen Datenfluss und sorgt für eine genaue Dokumentation der Arbeiten.

 

Artikelauszug / Extract:

Die Pflege und Bewirtschaftung von Fließgewässern wird in Deutschland in der Regel durch Verbände wahrgenommen. Deren Aufgaben und Möglichkeiten sind im Wasserverbands- und Wasserhaushaltsgesetz beziehungsweise den Entsprechungen auf Länderebene geregelt. Bereits 1994 plante die Europäische Gemeinschaft, die Gewässergüte europaweit zu verbessern und gemeinsame Rechtsvorschriften zu schaffen. Die dadurch entstandene europäische Wasserrahmenrichtlinie wurde Ende 2000 verabschiedet und erweitert das Aufgabenfeld der Gewässerunterhaltungsverbände im Vergleich zu den vorherigen Richtlinien ordnungsgemäßer Bewirtschaftung. Diese neuen Regeln spiegeln sich auch in den Unterhaltungsplänen der Verbände wider, die nun konkreter und gesamtheitlicher angefertigt werden müssen.

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