Qualitätskontrolle von Ingenieurkonstruktionen durch terrestrisches Laserscanning

Sebastian Bock, Thomas Gebhardt, Jörg Hildebrand, Willfried Schwarz, Abd Albasset Almamou, Steve Herzog

In den letzten Jahren hat sich die Technik des terrestrischen Laserscannings (TLS) stark weiterentwickelt. Gerade durch die erreichten Fortschritte in den Bereichen Scangeschwindigkeit, Punktdichte, Größe des Laserstrahls, Qualität bei der Punktbestimmung usw. können gegebenenfalls neue Aufgabenfelder, wie die Qualitätssicherung von in der Fertigung befindlichen Ingenieurkonstruktionen, erschlossen werden.

Aufgrund der dabei gegebenen ganzheitlichen geometrischen Erfassung der Bauelemente können

mit der TLS-Technik räumliche und flächenhafte Aussagen getroffen werden, die zu einem Mehrwert und zur Steigerung der Aussagequalität in der Fertigung führen. Der Beitrag stellt die Ergebnisse eines Forschungsvorhabens vor, in dem genau diese Fragestellung im Hinblick auf die Fertigung von Brückenbauelementen näher untersucht worden ist. Gegenstand der Entwicklungsarbeiten war auch, ein auf einem CAD-Modell beruhendes wissensbasiertes Modell für die Bauelemente zu konzipieren, in dem die Informationen über deren Abmessungen, Material- und Oberflächeneigenschaften, ihre Klassifikationen sowie räumliche und zeitliche Relationen zwischen den einzelnen Bauteilen enthalten sind.


Schlüsselwörter: 3D-Punktwolken, Ingenieurkonstruktion, Qualitätskontrolle, terrestrisches Laserscanning

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