Monitoring unterirdischer Kernwaffentests mit differentieller SAR-Interferometrie

X. Cong, J. Schlittenhardt, K. Gutjahr, U. Sörgel

Gegenstand dieses Aufsatzes ist die Detektion und Charakterisierung von Geländedeformationen, die durch unterirdische Kernwaffenexplosionen verursacht wurden, mit Methoden der differentiellen SAR-Interferometrie (DInSAR). Die Arbeiten erfolgten im Rahmen des Exzellenznetzwerkes „Global Monitoring for Security and Stability“ (GMOSS) der Europäischen Kommission. Als Untersuchungsgebiet wurde die Nevada Test Site gewählt, in der die USA eine Vielzahl solcher Tests durchführten. Durch Analyse von SAR-Satellitenbildern konnten zum Teil sehr großflächige Absenkungsbereiche erkannt werden, die entweder unmittelbar auf die Explosion selbst (co-seismische Deformation) oder mittelbar auf dadurch verursachte postseismische Prozesse zurückzuführen sind.

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