Mitte Juli 2026 fand im Rahmen des kommunalen Starkregenrisikomanagements in Konstanz ein Risikoanalyse-Workshop statt. Vertreter verschiedener Ämter, der Ortsverwaltungen, der Feuerwehr sowie weiterer Fachstellen bewerteten gemeinsam, welche Auswirkungen mögliche Starkregenereignisse auf das Stadtgebiet haben könnten.
Starkregen in Konstanz - gefährdete Bereiche identifizieren
Grundlage der Diskussion waren die zuvor erstellten Starkregengefahrenkarten. Sie zeigen, wo bei außergewöhnlichen Starkregenereignissen Wasser fließen oder stehen kann und mit welchen Fließgeschwindigkeiten dabei zu rechnen ist.
Die Teilnehmenden identifizierten besonders gefährdete Bereiche, Risikoobjekte und Kritische Infrastrukturen und ergänzten diese mit ihrem Fach- und Ortswissen. Im Fokus standen unter anderem öffentliche Einrichtungen, Verkehrswege, Bereiche mit besonders schutzbedürftigen Personengruppen sowie mögliche Auswirkungen auf die Gefahrenabwehr.
Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die weitere Risikoanalyse. In den kommenden Monaten werden besonders relevante Risikoobjekte vertieft untersucht und in Risikosteckbriefen dokumentiert. Darauf aufbauend entwickelt die Stadt konkrete Maßnahmen zur Starkregenvorsorge, die in einem kommunalen Handlungskonzept zusammengeführt und umgesetzt werden.
Mit dem Starkregenrisikomanagement verfolgt Konstanz das Ziel, Risiken frühzeitig zu erkennen und die Stadt Schritt für Schritt widerstandsfähiger gegenüber den Folgen von Wetterextremen zu machen.
Das Vorhaben wird durch das Regierungspräsidium Freiburg gefördert und von der Stadt Konstanz gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Fichtner Water & Transportation umgesetzt.
Weitere Informationen unter www.konstanz.de/