Damit bekommen rund 200 Mitarbeitende in Braunschweig, Celle, Gifhorn, Helmstedt, Salzgitter, Peine und Wolfenbüttel eine neue Chefin.
Regionaldirektion Braunschweig mit neuer Leitung
Das LGLN nimmt die Aufgaben der Vermessungs- und Katasterverwaltung in Niedersachsen wahr und beschäftigt insgesamt über 2.000 Menschen. Die Regionaldirektion Braunschweig ist zuständig für die Landkreise Celle, Gifhorn, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel sowie die kreisfreien Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg. Zu ihr gehören die Katasterämter in Braunschweig (mit Außenstelle Helmstedt), Celle, Gifhorn, Salzgitter, Peine und Wolfenbüttel, wobei die drei letztgenannten 2027 im Zuge der Neuorganisation der Standortstruktur der Vermessungs- und Katasterverwaltung am Standort Salzgitter zusammengelegt werden.
„Dass Marlene Schnieder sich für diese anspruchsvolle Aufgabe entschieden hat, ist für uns ein Glücksfall“, erläutert Michel Golibrzuch, Präsident des LGLN. „Sie ist eine kompetente und empathische Führungskraft, leitete bis dato erfolgreich eines der größeren Katasterämter, und als Vertretung für Bettina Drangmeister ist sie sowohl mit den Amtsgeschäften als auch mit dem Personal bestens vertraut.“ Schnieder kennt das Metier von der Pike auf. Nach Realschule, Fachoberschule und einer Ausbildung zur Vermessungstechnikerin in Niedersachsen entschied sie sich für ein Bachelor-Studium mit anschließendem Masterstudiengang „Vermessung und Geoinformation“ an der Hochschule Anhalt in Dessau-Roßlau. Als Master of Engineering (M.Eng.) absolvierte sie das technische Referendariat in Schleswig-Holstein und arbeitete anschließend als stellvertretende Abteilungsleiterin im schleswig-holsteinischen Pendant des LGLN. 2022 wechselte die gebürtige Seesenerin zurück nach Niedersachsen, übernahm erst das Katasteramt Celle, 2024 das Katasteramt Gifhorn und koordinierte gleichzeitig sämtliche Fachaufgaben im Bereich des Liegenschaftskatasters im gesamten Dienstbezirk der Regionaldirektion. Daneben engagierte sich die 34-jährige als Leiterin einer technisch anspruchsvollen Projektgruppe sowie bei Sonderaufgaben in der Zentrale des LGLN.
Für ihren neuen Job hat Schnieder hehre Ziele: „Ich werde mich dafür stark machen, den Digitalisierungsprozess im LGLN voranzutreiben und zum Vorteil unserer Kunden weiter umzusetzen. Wir wollen unsere Regionaldirektion als modernen Vermessungs- und Geodienstleister zukunftssicher aufstellen, um für Bürger, Verwaltungen und Wirtschaft effizient nützliche Produkte anzubieten.“ Intern will sie unter anderem die Neustrukturierung der Katasteramtslandschaft bestmöglich für alle Beteiligten umsetzen. Ein Katasteramtsstandort wurde bereits geschlossen (Wolfsburg), ein weiterer zur Außenstelle deklariert (Helmstedt) und zwei Umzüge stehen noch bevor (Peine und Wolfenbüttel ziehen 2027 an den Standort Salzgitter).
Drangmeister freute sich, dass ihre Nachfolge so optimal geregelt wurde: „Das macht den Abschied leichter.“ Sie leitete die Geschicke des Hauses seit 2022 und wechselte nun in den Ruhestand. Golibrzuch verabschiedete sie mit herzlichen Worten: „Eine der Stärken von Bettina Drangmeister ist ihre hohe soziale Kompetenz. Ihre Amtszeit fiel mit der Neuordnung der Katasterämter und den zahlreichen digitalen Innovationen im Landesamt in turbulente Zeiten. Aber sie hat mit viel Empathie und Engagement Mitarbeitende sowie Bürger gleichermaßen abholen und überzeugen können.“
Weitere Informationen unter www.lgln.niedersachsen.de/