Geoinformatik lernen

Dr. Annemarie Müller

Geoinformatik ist ein Fach, das sich wachsender Beliebtheit erfreut und den Absolventen immer bessere Berufsaussichten verspricht – sofern sie gut sind. Doch was umfasst dieses Studium eigentlich alles? Kann man auch, ohne eine Universität oder Fachhochschule zu besuchen, Geoinformatiker werden? Und was heißt es überhaupt, gut zu sein? Was wünschen sich potenzielle Arbeitgeber und welche möglichen Karrierewege gibt es?

Artikelauszug / Extract:

Geoinformatik umfasst im weitesten Sinn alle Schritte der digitalen Erfassung, Speicherung, Verarbeitung, Analyse, Aufbereitung und der schließlichen Weiterverarbeitung von Geodaten, also von Daten mit geographischem Bezug. Je nachdem, welche Hochschule oder Universität man besucht, kann der Schwerpunkt auf Fernerkundung und Bildbearbeitung, auf GIS, Navigation, Programmierung, Modellierung oder Systemanalyse liegen. Die Anwendungsbereiche gehen längst über die klassischen Felder wie Kartenerstellung, Ortung, Ökosystemanalysen, urbanes Monitoring, Hochwassermodellierung, Stadtplanung, Standortanalysen, Vermessung usw. hinaus und breiten sich in alle denkbaren Sektoren aus, wie Versicherungen, Wirtschaft, Medizin, Katastrophenschutz, Marketing, Versorgungsinfrastruktur, Tourismus, Transport, Politik, Verwaltung, Bau- und Rohstoffindustrie, um nur einige Beispiele zu nennen.

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