MOBILER IN EUROPA - ENERGIEEFFIZIENZ AUF EUROPAS STRASSEN

Paul Mathias

 

Weltweit entfallen auf den Transportbereich 23 Prozent aller Kohlendioxid- Emissionen. Etwa drei Viertel davon sind dem Straßenverkehr anzulasten. Neben dem Personenverkehr erzeugt der Straßengüterverkehr einen signifikanten Anteil der hier emittierten Kohlendioxid- Mengen. Das International Transport Forum beziffert diesen mit etwa 30 bis 40 Prozent. Um mithilfe eines integrierten Ansatzes im gesamten Straßenverkehr Emissionen zu reduzieren, hat die Europäische Kommission im Frühjahr 2010 das Projekt „eCoMove“ initiiert.

 

Artikelauszug / Extract:

eCoMove ist ein EU-Projekt im 7. Rahmenprogramm der Europäischen Kommission. Es strebt nach der Minimierung von Kohlendioxid-Emissionen. Dieses Ziel visiert eCoMove durch ein vielfältiges Maßnahmenpaket an – wie dem Einsatz von kooperativen Systemen sowie durch innovative Applikationen. An der Realisierung arbeitet ein Konsortium von 32 Projektpartnern aus Industrie und Forschung in sechs Teilprojekten. Die zentrale Idee für den kooperativen Ansatz ist, Informationen über standardisierte Schnittstellen sowohl lokal als auch weitflächig zwischen Fahrzeugen, Infrastruktur und Zentralen auszutauschen und zu verbreiten. Durch den weitreichenden Informationsfluss eröffnet sich eine Vielzahl an Möglichkeiten der Effizienzsteigerung. Lokale Applikationen, die nur eine kurze Verarbeitungszeit verbrauchen, profitieren hier ebenso wie zentralenseitige, komplexe Anwendungen.

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