Killerapplikation gesucht – 3D-Stadtmodelle

Bettina Petzold, Ekkehard Matthias

Vor einigen Jahren, als der Hype um die 3D-Stadtmodelle begann, war gelegentlich zu hören: „Moderne Städte müssen so etwas haben. Man muss erst einmal investieren, der Nutzen kommt dann schon.“ Auch heute hört man gelegentlich Aussagen wie: „Das sieht ja toll aus, aber was habe ich eigentlich davon?“ – Und als Antwort: „Man braucht einen langen Atem.“ Welche Anwendungen für 3D-Stadtmodelle gibt es? Oder ist doch alles bloße Spielerei?

 

Artikelauszug / Extract:

Zwei Zielrichtungen bestimmen im Wesentlichen den Einsatz von 3DStadtmodellen:

a) Die kostenlose Bereitstellung als Werbung für die Kommune mit Blickrichtung auf den Tourismus oder Firmenansiedlungen und

b) der Vertrieb von 3D-Daten, um direkten monetären Nutzen zu erhalten.

Dennoch war vor Kurzem wieder einmal zu hören: „Wo bleibt denn nun die Killerapplikation für 3D? Bei Krisen und Finanzproblemen sparen die Kommunen als Hauptträger der Herstellung von 3D-Stadtmodellen am ehesten. Da kann es mit dem Nutzen wohl doch nicht so weit her sein …“

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