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MAMMUT-GEODATENPROJEKT LÄRMKARTIERUNG SCHIENE

Alexandra Mause

Die Schienenlärmkartierung nach EG-Umgebungslärmrichtlinie im Eisenbahn-Bundesamt gehört mit Blick auf die zu verarbeitenden Datenmengen, die Vielfalt der Datenformate und die Kürze des Umsetzungszeitraumes zu den größten Geodatenprojekten der letzten Jahre. Nachfolgend soll daher die Umsetzung sowie die Ergebnisse dieses Projektes skizziert werden.

 

Artikelauszug / Extract:

Die öffentliche Wahrnehmung von Lärm als Belastung hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Insbesondere für den Bereich Schienenverkehr sind erhebliche politische Zielkonflikte festzustellen: Aus umweltpolitischen Überlegungen besteht der Wunsch, möglichst viel Verkehr, insbesondere jedoch Güterverkehr, von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Aus marktwettbewerblichen Gründen sollen Verkehrswege darüber hinaus möglichst optimal ausgenutzt werden. Dies führt jedoch zu einer Verlagerung der Lärmbelastung von Straßenabschnitten auf Bahnstrecken. In Verbindung mit steigenden Transportvolumina führt dies insgesamt zu einer gesteigerten Lärmbelastung der Anwohner an den entsprechenden Bahnstrecken.

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