OFFENE STANDARDS FÜR 3D-ANWENDUNGEN

Arne Schilling, Martin Over, Alexander Zipf

Dreidimensionale Visualisierungen von Geoinformationen sind in den letzten Jahren durch das Internet fast alltäglich geworden. Die Standardisierungsentwürfe des Open Geospatial Consortiums (OGC) für 3D-Darstellungen sind Anfang 2010 in deutlich überarbeiteten Fassungen erschienen. Zusätzlich wurde ein Vorschlag für die Spezifikation von 3D-Zeichenvorschriften veröffentlicht. Im Folgenden sollen die neusten Entwicklungen kurz vorgestellt werden und anhand der aktuellen Fortschritte im Projekt Openstreetmap-3D konkretisiert werden.

 

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Um 3D-Stadt- und Landschaftsmodelle im Internet zu veröffentlichen, griff man bisher auf proprietäre Plattformen (etwa Google Earth und Microsoft Bing Maps) zurück, die bereits ein Geländemodell und Luftbilder bereitstellen. Lediglich zusätzliche Informationen wie Stadtmodelle können entweder lokal hinzu- oder müssen auf die Server der Betreiber hochgeladen werden. 

OFFENE STANDARDS FÜR 3D-ANWENDUNGEN

Diverse Schnittstellen erlauben die Einbindung von eigenen GPSTracks, 3D-Modellen und Kartenmaterial. Jedoch ist man immer an den jeweiligen Client gebunden und kann beziehungsweise darf die Daten nicht in andere Anwendungen nutzen, da das Protokoll lizenzrechtlich geschützt ist.

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