Akkreditierung von GI-Studiengängen - eine neue Qualität in der Hochschulausbildung?

Ralf Bill

Mit der Reform der Studiengänge aufgrund des Bologna-Prozesses geht auch eine neue Art der Qualitätssicherung in Form der Akkreditierung einher. Der Beitrag beleuchtet die Akkreditierung aus dem Blickwinkel von Studiengängen mit hohen Anteilen aus dem Bereich Geoinformatik, Geoinformationswesen, Geoinformation, GIS, im Folgenden unter GI-Studiengänge bzw. GI-Ausbildung zusammengefasst.

 

Artikelauszug / Extract:

1. Der Bologna-Prozess und seine Folgen für die GI-Ausbildung

Grundanliegen des Bologna-Prozesses

Die wesentlichen Eckpfeiler für die Neugestaltung des Hochschulwesens in Europa wurden in den Jahren 1998 und 1999 durch die Sorbonner Erklärung und die Bologna-Erklärung (durch 29 europäische Bildungsminister, zu finden auf den Seiten der Hochschulrektorenkonferenz www.hrk.de bzw. www.hrk-bologna.de) zum gemeinsamen europäischen Hochschulraum abgesteckt. Der sogenannte Bologna-Prozess verfolgt das Ziel der Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraumes bis 2010. Hierzu gehören ein System leicht verständlicher und vergleichbarer Abschlüsse, die Einführung eines gestuften Ausbildungssystems, ein einheitliches Leistungspunktesystem (auf Basis des ECTS), die Förderung der Mobilität sowie der europäischen Zusammenarbeit bei der Qualitätssicherung.

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