Regionalisierte Förderung der ländlichen Entwicklung in Sachsen - Erfahrungen und Ausblick

Daniel Gellner

Die Idee, regionale Selbstverantwortung mit finanzieller Entscheidungsgewalt zu untersetzen, ist so alt wie der Gedanke der Subsidiarität selbst. Je nach Ursprung der Mittel und den damit verbundenen Vorstellungen des Geldgebers reicht die Palette von Globalzuschüssen über Regionalbudgets bis zu Regionalfonds und ähnlichen Finanzierungen. Aus verschiedenen Gründen war jedoch die praktische Verbreitung dieser Instrumente im Rahmen informeller regionaler Entwicklungsplanungen eher gering beziehungsweise experimentell ausgeprägt. In der neueren Geschichte des Freistaates Sachsen sind es vor allem Förderprogramme, die entsprechende Anreize setzten. Erste praktische Erfahrungen konnten in den Programmen LEADER+, Regionen aktiv, im EFRE und in der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur gesammelt werden.


Schlüsselbegriffe: EFRE, ELER, informelle ganzheitliche Planungsinstrumente, LEADER+, Lokale Aktionsgruppen, regionale Entwicklungsstrategien, Regionalfonds, Regionen aktiv

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