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Intelligente Städte in 3D

Das Konzept der „Smart City” oder intelligenten Stadt beschreibt eine immer häufiger verwendete Strategie zur Stadtentwicklung, die zur Überwindung bestehender Herausforderungen technische Innovationen einsetzt. Hierzu werden oft große Mengen an Daten zu den täglichen Aktivitäten der Bewohner erfasst, um die wirksamsten und effizientesten Zukunftsansätze für die Verwaltung und den Betrieb bestimmter Systeme zu ermitteln.

Städte in aller Welt sehen sich vor die äußerst undankbare Aufgabe gestellt, im Bereich der Infrastrukturen Prioritäten zu setzen. Wo soll man anfangen, und wie kann eine Stadt bestimmen, welches die wichtigsten Elemente auf ihrem Weg zur „Smart City” sind?

Siemens hat in einer Präsentation vier Gründe aufgezeigt, warum Daten unsere Städte intelligenter machen – von der Entscheidungsfindung bis hin zum Datenmanagement.

Da wir gerade von Big Data und intelligenten Städten reden: Die Stadt Eindhoven (Provinz Noord-Brabant, Niederlande) wollte ihre Arbeitsabläufe optimieren, um Kosten zu sparen und die Stadt attraktiver zu machen. Zu diesem Zweck hat Eindhoven ein intelligentes BIM-Verfahren zur Unterstützung von Projektträgern und Architekten bei der Planung, dem Austausch und der Archivierung verschiedener Projekte entwickelt. Das mit der Stadt verbundene Ökosystem kann durch die Verwendung einer einzigen Hybrid-Umgebung mehr intelligente Daten heranziehen und so als „Smart City” funktionieren.

In einer intelligenten Stadt können Verantwortliche aufgrund von integrierten Echtdaten und Analysen schnellere und bessere Entscheidungen treffen. Um ihr Ziel zu erreichen, musste die Stadt Eindhoven von Partnern und Kunden hochwertige Daten sammeln, den Lebenszyklus dieser Daten verwalten und ein einziges ganzheitliches BIM-Modell der Stadt erstellen. Dieses Modell musste Daten aus Revit, aus Punktwolken-Geländemodellen sowie dreidimensionale Daten zu unterirdischen Abwasser- und Versorgungsnetzen integrieren.

Die Stadt Eindhoven konnte all diese Datenquellen erfolgreich zusammenführen, um ein interaktives 3D-Modell der Stadt zu erstellen. Die Stadtverwaltung erwartet, dass dieses Modell bei neuen Projekten wie Gebäuden oder Infrastrukturen sowohl die Planung als auch die Kommunikation mit Anwohnern und Projektbeteiligten erleichtern wird. Es werden auf diese Weise Einwände gegen Veränderungen und Investitionen ausgeräumt, teure Umgehungslösungen vermieden, steuerliche Anforderungen an die Anwohner gesenkt und so die Lebensqualität in der Stadt für alle verbessert.

Die Verwaltung nutzte ihre Investitionen in MicroStation, ProjectWise, Navigator und Descartes, um alle Arten von Daten über die Stadt zu integrieren. Mithilfe der oben genannten Software konnten dreidimensionale Stadtdaten, Gelände-Punktwolken und IFC-Daten aus Revit in ein einziges 3D-Modell integriert werden.

Ein vor Kurzem vom Computer Business Review veröffentlichter Artikel stellt diese Städte als die fünf intelligentesten "Smart Cities" der Welt vor.

Autor: Olu Oke, Marketing Manager UK, IE und ZA, bentley Systems

2155 - Intelligente Städte in 3D
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