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05.09.2022 Andreas Eicher

Bauen, Wohnen und Sanieren

Von der Art und Weise des Bauens zu mehr Nachhaltigkeit. Bild: stock.adobe.com (Ingo Bartussek)

Jüngst las ich auf einem Werbeschild in der Stuttgarter Innenstadt: „Wir bauen Stadt“. Der Slogan – wohl gut gemeint, aber schlecht gemacht – steht symbolisch für eine Branche, deren Ziele nicht immer klar formuliert scheinen. So bewegt sich der Bausektor schwerfällig zwischen Gigantismus und Ressourcenverschwendung sowie schleppenden Prozessen und mangelnder digitaler Zukunftstauglichkeit dahin. Das zeigt sich im eingangs zitierten Satzkonstrukt, der unbeholfen, konstruiert und nicht auf die jeweilige Aufgabe ausgerichtet wirkt. Denn der unvollständige Satz erweckt zumindest den Anschein von Gleichmacherei im Baubereich, eben „Wir bauen Stadt“. Eine Aufgabe, die eigentlich unterschiedlich sWeiterlesen

Andreas Eicher

22.06.2022 Andreas Eicher

Vom bösen und guten Technologieeinsatz

Die Macher von Enthüllungsplattformen und Aufklärer leben gefährlich – nicht nur in autokratischen Staaten. Bild: stock.adobe.com (images and videos)

Mitte Juni wurde es Gewissheit. Wikileaks-Gründer Julian Assange wird nach einem jahrelangen Tauziehen an die USA ausgeliefert. Damit bewahrheitet sich Ex-Präsident Barack Obamas Spruch in seiner negativsten Deutungsmöglichkeit: „Yes we can.“ Dass die USA es können, das zeigt die Causa J. Assange nur zu deutlich. Denn der lange Arm der US-Administration packt vermeintliche Geheimnisverräter überall auf der Welt – auch nach Jahren. Besonders leicht fällt das in traditionell „befreundeten“ Ländern, wie es die „special relationship“ mit Großbritannien zeigt.Weiterlesen

Andreas Eicher

05.05.2022 Andreas Eicher

Verstehen, was zukünftig geschehen wird

Hochwasser: ein Drama für Mensch, Haus und Hof. Bild: stock.adobe.com (intararit)

Ein afrikanisches Sprichwort lautet: „Nicht ohne Grund kommt Wasser in Bewegung.“ Ihre Erfahrungen mit der Bewegung des Wassers konnten jüngst die Menschen Südafrikas leidvoll sammeln. Denn in der Region Durban in KwaZulu-Natal kam es im April zu heftigen Regenfällen und Überschwemmungen, Das Resultat: Über 450 Menschen verloren ihr Leben. Die Behörden sprechen von über 40.000 betroffenen Menschen, die mit den Folgen des Unwetters zu kämpfen haben, wobei die Dunkelziffer weitaus höher liegen dürfte. Sihle Zikalala, Premierminister der Provinz KwaZulu-Natal, schätzt die Schäden auf mehrere Milliarden Rand. Und der südafrikanische Präsident Weiterlesen

Andreas Eicher

21.02.2022 Andreas Eicher

Energiesektor: Vom Lippenbekenntnis zum Veränderungsprozess

Ein zukunftsweisendes Energiemanagement ist von vielen Faktoren abhängig. Bild: stock.adobe.com (flyalone)

Kennen Sie die Norm ISO 50001? Energieexperten dürfte sie geläufig sein, handelt es sich doch um eine internationale Norm rund um das Energiemanagementsystem. Der TÜV Rheinland schreibt hierzu: „Mit einem Energiemanagementsystem nach der internationalen Norm ISO 50001 können Unternehmen ihre Energiebilanz verbessern, den CO2 Ausstoß verringern und durch den effizienteren Einsatz von Energie ihre Kosten senken.“Weiterlesen

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13.12.2021 Andreas Eicher

Ressourcenschonend und nachhaltig: das Bauen im Bestand

Neue Wege im Bestandsbau sind gefragt. Bild: stock.adobe.com (sommart)

„Wir haben uns Gewaltiges vorgenommen. Wir wollen 400.000 Wohnungen bauen, jedes Jahr. Und wenn wir gleichzeitig die Klimaziele erreichen wollen, müssen wir das klimagerecht machen.“ Eine Aussage von Klara Geywitz. Klara wer? Das fragen sich jetzt sicher einige Leser. Zur Orientierung: K. Geywitz ist doppelt neu – sprich neue SPD-Spitzenpolitikerin im Kabinett von Bundeskanzler Olaf Scholz. Gleichzeitig leitet sie das neue Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Damit bekommt das Thema Bauen und Wohnen endlich wieder den Stellenwert, den es als eigenes Ministerium braucht. Weiterlesen

Andreas Eicher

03.11.2021 Andreas Eicher

Alles unter einem Baudach

Architekten, Bauherren und Planer suchen nach Wegen, um den kompletten Bauprozess zu verbessern. Bild: stock.adobe.com (Romolo Tavani)

Die Rufe nach neuen Ministerien sind so alt, wie die Bundesrepublik Deutschland. An der Gründung der jeweiligen obersten Bundesbehörde lässt sich viel über den Stellenwert des Ressorts und letztendlich der Aufgaben ablesen. Während das Finanzministerium sowie das Wirtschafts- und Justizministerium bereits 1949 im Zuge der noch jungen Republik ihre Arbeit aufnahmen, folgten das Auswärtige Amt 1951 oder das Umweltministerium im Jahre 1986. Verständlich mit Blick auf die damalige Zeit, denn das in Schutt und Asche liegende Nachkriegsdeutschland musste wirtschaftlich wieder funktionsfähig werden und „Schurken“ gab es auch nach 1945 genug. Verständlich ist auch, dass das politische Personal sich Weiterlesen

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13.09.2021 Andreas Eicher

„E“ für Einsicht vor E-Mobilität

Nicht nur mit Blick darauf: „Elektro“, die „Tankstelle“ und der fehlende Link bei der Mobilität der Zukunft. Bild: Andreas Eicher

„Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung.“ Als Kaiser Wilhelm II. dieses aussprach, waren die Straßen noch voller Kutschen und die erste Patentanmeldung für ein Automobil mit Verbrennungsmotor noch nicht lange her. Der letzte deutsche Kaiser ahnte zu seiner Zeit nicht, welchen Siegeszug das Automobil nehmen würde. Heute sind rund 48,25 Millionen Personenkraftwagen (Pkw) in Deutschland zugelassen (Stand 1. Januar 2021). Zum Vergleich: Hierzulande leben 83,2 Millionen Menschen. Das heißt, statistisch kommen auf jeden Bundesbürger über 1,72 Pkw. Lastkraftwagen (Lkw) oder Wohnmobile noch nicht mitgerechnet. Der Vergleich hinkt? Vielleicht, aber für ein UmdeWeiterlesen

Andreas Eicher

21.07.2021 Andreas Eicher

Klimawandel: vom Abstrakten zu den Risiken vor der Haustür

Nicht abstrakt, sondern real: der Klimawandel. Bild: stock.adobe.com (st1909)

In der letzten Woche brach über viele Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ein Albtraum herein. Grund waren die verheerenden Starkregen über Teilen beider Bundesländer. Die Aufräumarbeiten dauern an und viele Bewohner wissen nicht, wie und wo es weitergehen kann. Gleichzeitig stellt sich wieder einmal die Frage nach den Vorkehrungen gegen solche Wetterereignisse. Denn während bei einigen der Klimawandel noch immer nicht angekommen scheint oder dieser kleingeredet wird – auch aus Angst vor wirtschaftlichen Einbußen –, kritisieren andere das hiesige Katastrophenwarnsystem. Dabei zeigt sich eines: Technik kann helfen, ist aber kein Allheilmittel gegen die Folgen des Klimawandels.Weiterlesen

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