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Digitales Geosystems User Group Meeting

In diesem besonderen Jahr 2020 musste das User Group Meeting von Geosystems online stattfinden.

In den letzten Jahren war das User Group Meeting (UGM) ein Live-Event über zwei Tage. Kunden von Hexagon Geospatial und Geosystems aus Deutschland, Österreich und der Schweiz trafen sich für Anwendervorträge, technische Präsentationen und Workshops. Neben dem Vortragsprogramm waren die Pausen und Abendveranstaltungen wichtiger Bestandteil des UGM. Hier konnten Fachdiskussionen weitergeführt werden, und so manche Projektidee nahm am Kaffeetresen ihren Ursprung. Das persönliche Gespräch und menschliche Begegnungen waren und sind wichtige Bausteine eines UGMs.

In diesem besonderen Jahr 2020 musste das UGM online stattfinden, und so kreierte Geosystems ein Online-UGM2020 am 17. November 2020. Kurze Präsentationen, Fragerunden, ein UGM-Studio sowie Breakout-Sessions sorgten für Abwechslung und machten es leicht, der gesamten Konferenz über viereinhalb Stunden zu folgen.

Am 17. November 2020 um 9:00 Uhr hatten sich 140 Teilnehmer in das Online-UGM2020 eingewählt und wurden von Irmgard Runkel, Geschäftsführerin bei Geosystems, aus einem „UGM-Studio“ begrüßt. Danach schickte Jürgen Dold, President GSI bei Hexagon, seine Grußbotschaft an die deutschsprachige Hexagon Geospatial Nutzergemeinde und gab einen Einblick in die strategische Vision des Hexagon Konzerns mit autonomen Lösungen.

Es folgte eine Keynote der etwas anderen Art, nämlich ein Zwiegespräch von Runkel mit Armin Hoff, EMEA Channel Manager bei Hexagon Geospatial, der inzwischen auf dem zweiten Sessel im UGM-Studio Platz genommen hatte. Natürlich war die Bewältigung der Herausforderung durch die Covid-19-Pandemie bei Hexagon ein Thema der Keynote. Hoff berichtete, dass Hexagon mit Beginn der Coronasituation schnell und unkompliziert kostenfreie Homeoffice-Lizenzen ausgegeben habe und Runkel bestätigte, dass dieses Angebot durchaus von Anwendern nachgefragt und genutzt worden sei. Hoff verwies zudem auf die finanzielle Stabilität von Hexagon, sodass man allgemein zuversichtlich in die kommenden Jahre blickt.

Im weiteren Gespräch spannte sich der Bogen zu technologischen Neuheiten. Die Hexagon-Digital-Reality-Plattform, kurz HXDR, zum Beispiel ist eine Visualisierungsplattform, die Daten von luftgestützten, mobilen und bodengestützten Sensoren nahtlos miteinander kombiniert. Richtig spannend wird HXDR dann, wenn Kunden ihre eigenen 3D-Daten hochladen und in einem Auto-Mesh-Prozess integrieren. Dafür wurden Beispiele gezeigt, die das große Potenzial dieses Themas demonstrierten.

Nach einer kleinen Pause starteten die vier technischen Sessions KI, SM, ECW und PC. So kurz wie die Titel waren, so inhaltsreich waren die Präsentationen. Hintergrundinformation, Anwendungsbeispiele sowie Tipps und Tricks zu Künstlicher Intelligenz (KI), Spatial Modeler (SM), Rasterdatenkompression mit Enhanced Compression Wavelets (ECW) und Pointclouds (PC) wurden anschaulich dargestellt. Kurze Umfragen, die die Teilnehmer im laufenden Vortrag beantworten konnten, lockerten diese Sessions ebenso auf wie die gut moderierten Diskussionen am Ende jedes Beitrags.

Nun war es Zeit für eine längere gemeinsame Online-Pause, die zum Teil für individuelle Gespräche mit Geosystems Mitarbeitern in eigens eingerichteten Breakout-Räumen genutzt wurde. An die Teilnehmer wurde vorab ein Päckchen mit UGM-Utensilien, Tee, Espresso und Marzipan verschickt, das nun in der Pause zum Einsatz kam. Gestärkt und erholt konnte danach die beliebte „What’s New“-Präsentation beginnen, die diesmal den Fokus auf Best Practices und Neuheiten bei Erdas Imagine & Co legte. Das technische Team von Geosystems unter Fritz Spitzer als Technischem Leiter zeigte unter anderem den neuen Photogrammetrie-Workflow im Spatial Modeler sowie Informationen zur Unterstützung neuer Sentinel-Formate. Zum Abschluss stellte Runkel Projekte und Strategien bei Geosystems vor und richtete damit den Blick nach vorn. Geosystems arbeitet aktuell unter anderem an Themen der Multisensorik, dynamischen Geo-Applikationen, der Automatisierung und des Cloud-Computings. Land- und Forstwirtschaft, Landesvermessung, Sicherheit und Infrastrukturen zeichnen sich als die derzeit wichtigsten Geschäftsfelder ab. Insgesamt sieht sich Geosystems, so das Fazit von Runkel, mit seiner Expertise, Erfahrung und Kooperationspartnern gut für die kommenden Jahre aufgestellt.

Die Verabschiedung schließlich setzte Runkel auch im digitalen Umfeld wie gewohnt herzlich um. Es gab einen echten Blumenstrauß im UGM-Studio für Heike Weigand, Marketing-Expertin bei Geosystems, und Organisatorin des Online-UGM2020, eine Applausrunde für alle Beteiligten und allgemein großes Winken.

Auch wenn ein virtuelles UGM kein Präsenz-Event ersetzen kann, hat das Online-UGM2020 technologische und Produktneuheiten kommuniziert und ein Stück weit auch eine Plattform für Kontakt und Austausch bieten können.

Die Vorfreude auf ein UGM als Live-Event ist groß und man hofft, dass das im Jahr 2021 möglich sein wird.

Weitere Informationen unter www.geosystems.de

3508 - Digitales Geosystems User Group Meeting
PR/as
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