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BWFG fördert Forschungsvorhaben zur Stadt der Zukunft

Zwei zukunftsweisende Forschungsvorhaben der Hafen City Universität Hamburg (HCU) haben sich in der aktuellen, dritten Runde der Landesforschungsförderung durchgesetzt.

Wie auf der Landespressekonferenz verkündet, haben die Forschungsvorhaben „Von Grau zu Grün – Lineare Infrastrukturlandschaften als Freiräume für die Stadt im Klimawandel (Lilas)“ unter der Leitung von Prof. Antje Stokman (Architektur und Landschaft) und das Forschungsvorhaben „Partizipation - kollaborativ und multimedial (Pakomm)“, federführend betreut von Prof. Dr.-Ing. Jochen Schiewe (Geoinformatik & Geovisualisierung), von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) den Zuschlag erhalten. Die zwei Forschungsprojekte laufen über je 3,5 Jahre und werden gemeinsam mit der Technischen Universität Hamburg (TUHH) beziehungsweise der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) umgesetzt.

Das Forschungsvorhaben Lilas untersucht, wie sich lineare, „graue“ Infrastrukturräume – Verkehrstrassen, Hochwasserschutzanlagen, Kanalisation, kanalisierte Gewässer – in grüne, urbane Freiräume verwandeln lassen. Die Idee dahinter: Eine grüne, vernetze Infrastruktur könnte sich wie ein feinverzweigtes Adersystem durch die Stadt ziehen und angesichts der Auswirkungen des Klimawandels und wachsender, sich verdichtender Metropolen zusätzliche grüne Freiräume als urbane Lebensräume schaffen.

Ebenfalls mit der Stadt der Zukunft, aus ganz anderer Perspektive, befasst sich das Forschungsvorhaben Pakomm. Hier stehen neue, verbesserte Möglichkeiten der digitalen Bürgerbeteiligung im Zentrum. Insbesondere in der Stadtplanung haben sich kollaborative Partizipationsprozesse längst als sinnvolles Format demokratischer Gesellschaften etabliert. Bestehende Technologien lassen jedoch nur den isolierten Einsatz der jeweiligen raumzeitlichen Daten etwa in Form von thematischen Karten, Diagrammen, Luftbildern, Videos oder Animationen zu. Auf Grundlage der an der HCU vorhandenen, interdisziplinären Expertise sollen nun neue anwendungsspezifische und integrative Lösungen entwickelt werden.

Weitere Informationen unter www.hcu-hamburg.de

3232 - BWFG fördert Forschungsvorhaben zur Stadt der Zukunft
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