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Unterschiede zwischen österreichischem und deutschen Immobilienmarkt

Die österreichischen Industrieimmobilienmieten sind im Schnitt 24 Prozent höher als deutsche, so das Ergebnis einer Vergleichsanalyse von Industrialport.

Der österreichische Industrieimmobilienmarkt unterscheidet sich deutlich vom Deutschen - das ist das Ergebnis einer Vergleichsanalyse des auf den deutschsprachigen Industrieimmobilienmarkt spezialisierten Beratungshauses Industrialport.

Der österreichische Markt für Industrieimmobilien ist zurzeit noch sehr stark eigentümergeprägt; er wandelt sich erst langsam zu einem Vermietungsmarkt. So wurden in Deutschland im ersten Halbjahr 2019 rund 30 mal mehr Hallenflächen pro Einwohner als in Österreich angeboten. Auch werden in der Alpenrepublik erst seit wenigen Jahren verstärkt Gebäude über 10.000 Quadratmeter gebaut.

Die durchschnittliche Größe von Bestandsgebäuden über 1.000 Quadratmeter liegt bei rund 3.700 Quadratmeter; sie beträgt so nur rund ein Drittel des deutschen Vergleichswertes. Bei der Betrachtung der durchschnittlich erzielbaren Miete fällt auf, dass diese knapp 24 Prozent über der deutschen liegt. Einer der Gründe hierfür ist, neben der unterschiedlichen Gebäudegröße, in der Abweichung der Bodenwerte von 27 Prozent über dem deutschen Vergleichswert zu sehen.

Die meisten Gebäude entstanden in den letzten Jahren an der Achse Salzburg – Wien (A1), somit der Verlängerung von München – Rosenheim (A8). Hier befinden sich rund 80 Prozent aller Industrieimmobilien über 1.000 Quadratmeter Fläche in Österreich. Hier wurden auch 85 Prozent aller Vermietungsleistungen getätigt.

Weitere Informationen unter www.industrialport.net

3175 - Unterschiede zwischen österreichischem und deutschen Immobilienmarkt
PR/as
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