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SMEC schafft neue Alternative zum Montrose Interchange: Redesign in Afrika mit 3D Reality Mesh

Der Montrose Interchange führt im Norden Südafrikas durch Pretoria, die Provinz Mpumalanga und das bergige Gebiet auf dem Weg zur Hafenstadt Maputo, der Hauptstadt von Mosambik. Es ist die einzige Ost-West-Straße zwischen Südafrika und Mosambik, die schließlich im Westen nach Botswana führt. Die Route ist vom Kruger National Park umgeben, in dem sich das größte Naturschutzgebiet der südlichen Hemisphäre befindet.

SMEC South Africa ist ein multidisziplinäres Engineering- und Infrastrukturlösungsunternehmen, das seit über 70 Jahren Infrastrukturlösungen für Kunden und Gemeinden anbietet. Der Montrose Interchange ist für die Wirtschaft in Südafrika, Mosambik und Botswana von großer Bedeutung, da Millionen von Menschen auf dieser Route unterwegs sind. Die Fahrbahn wurde in den 1970er Jahren gebaut und ist nicht für das Verkehrsvolumen ausgelegt, das die Gegend derzeit erlebt. Daher hat sich SMEC diesem Projekt angenommen, das einen höhenfreien Verkehrsknotenpunkt an der Kreuzung der Straßen N4 und R538 betrifft. Die Kreuzung befindet sich an einer engen Stelle zwischen dem Crocodile River Valley und dem Yilantz River Valley neben dem Montrose-Wasserfall im Süden. Da das Gebiet so eingeschränkt war, war es für SMEC schwierig, eine innovative Lösung zu entwickeln, die sich von der Konkurrenz absetzt.

Lösung

Da das Team das Gebiet aufgrund des rauen Geländes nicht zu Fuß erkunden konnte, wurde beschlossen, das Gebiet aus der Vogelperspektive zu betrachten. Dafür wurden Bilder mit einem unbemannten Luftfahrzeug (UAV) aufgenommen und mithilfe von ContextCapture ein Realitätsraster erstellt. Das 3D-Realitätsraster gab dem Team besseren Kontext für die Geländelogistik und die verfügbaren Alternativen. Mit OpenRoads Designer konnte das Team verschiedene Alternativen untersuchen und erörtern, welche am effektivsten ist. Descartes wurde zur Erstellung skalierbarer Geländemodelle verwendet. LumenRT wurde zur Visualisierung des Projekts und zur Präsentation vor den Beteiligten verwendet.

„Viele unserer Kunden haben keinen Hintergrund im Bauwesen, daher müssen alle Straßenbauprojekte aus sehr begrenzten Budgets entstehen. Wir müssen jetzt intelligenter als je zuvor arbeiten und Bentley hilft uns dabei.“
Warren McLachlan, Ingenieur, Straßen und Autobahnen, SMEC



OpenRoads Designer half bei den Herausforderungen mit dem schwierigen Gelände, das in einen bergigen Pass führt
(Bild: SMEC)


Ergebnis 

Mithilfe der innovativen Planungsfunktionen von Bentley konnte SMEC eine herausragende Alternative für den niveaufreien Knotenpunkt entwickeln, der sich stark von den Designs der konkurrierenden Unternehmen unterschied. So konnte das 3D-Modell beispielsweise den Wasserfall im Süden identifizieren, von dem die Beteiligten nicht erkannt hatten, dass er zu Planungseinschränkungen führen würde. Das Ergebnis dieser Entdeckung war eine enorme Einsparung bei Kosten und Entwurfszeit.

Software

ContextCapture lieferte eine kostengünstige, aussagekräftige Untersuchung, die etwa 5 Prozent der Kosten herkömmlicher topografischer Untersuchungen ausmachte. Das Realitätsraster erkannte Probleme, die von der Straße aus nicht sichtbar waren, z. B. einen Wasserfall, und wie die Unterseite der Brücke aussah. LumenRT erstellte eine Visualisierung des Projekts, die es dem Eigentümer ermöglichte, die genaue Konfiguration der Straße einschließlich Biegungen und Kurven zu sehen. OpenRoads Designer half, die Herausforderungen mit dem schwierigen Gelände zu meistern, das in einen Gebirgspass führt. 


Autorin: Rachel Rogers
Senior Industry Marketing Director, Bentley Systems
E: Rachel.Rogers(at)bentley.com
I: www.bentley.com

Intergeo 2019: Halle 3, Stand A3.010

 

 

3079 - SMEC schafft neue Alternative zum Montrose Interchange: Redesign in Afrika mit 3D Reality Mesh
Rachel Rogers
Keywords:
BentleySMECOpenRoads DesignerLument RTContextCapture