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Starker Pakt gegen Starkregen

Bremen entwickelt ein Auskunfts- und Informationssystem zur Starkregenvorsorge, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Anerkannte Wissenschaftler sind sich einig: Hitzeperioden, Extremwetterlagen, Starkregen sind Folgen des Klimawandels. Selbst quantitative Aussagen sind möglich, wenn man der National Academy of Sciences, der amerikanischen Wissenschaftsakademie in Washington, glaubt. Mit einem neuen Auskunfts- und Informationssystem zur Starkregenvorsorge (AIS) will das Land Bremen nun seine im Mai beschlossenen Klimafolgenanpassungsstrategie umsetzen und Bürger und Gebäudeeigentümer direkt in die Planungsprozesse der Senatsverwaltung einbinden.

Fachlich und finanziell mit 121.400 Euro fördert die DBU das Projekt.

Notwendige Informationen und Kenntnisse zur Verfügung stellen

Mit dem nun beginnenden Projekt sollen sich die Stadt und ihre Bürger zukünftig direkt über die Lage von starkregengefährdeten Bereichen informieren und Maßnahmen ergreifen können. Voraussetzung für eine erfolgreiche Vorsorgestrategie sei, dass allen Akteuren die notwendigen Informationen und Kenntnisse zur Verfügung stünden. Dies werde das Auskunfts- und Informationssystem Starkregenvorsorge leisten, erläutert Michael Koch, Referatsleiter im Umweltressort, der für die Stadt Bremen die Zusammenarbeit mit dem städtischen Abwasserentsorger Hansewasser Bremen und dem Bewilligungsempfänger Dr. Pecher AG (Erkrath, NRW) bei der Entwicklung koordiniert.

Ausgehend von den Erkenntnissen des Projekts KLAS – Klimaanpassungsstrategie Starkregen in Bremen – wurde die Idee für das Auskunftssystem entwickelt. Wesentliche Meilensteine von KLAS waren bislang das Schaffen der notwendigen Grundlagendaten, das Einbinden der Starkregenvorsorge in städtische Planungsprozesse und das pilothafte Umsetzen einer klimaangepassten Bauweise bei großen Infrastrukturprojekten wie der Grundsanierung der Münchener Straße oder der Erschließungskonzeption im momentan anlaufenden Baugebiet Gartenstadt Werdersee.

Alle Beteiligten effizient und stetig unterstützen

Mit dem AIS wird jetzt ein neuartiges Werkzeug entwickelt, das in die Planungsprozesse der Stadtverwaltung Bremen sowie bei der Beratung von Grundstückseigentümern direkt eingebunden werden kann. Somit kann die Starkregenvorsorge im Risikomanagement, der wassersensiblen Stadtentwicklung und der Stärkung der Eigenvorsorge von Grundstückseigentümern wirkungsvoll und stetig unterstützt werden. Langfristig soll das AIS der Stadt Bremen helfen, die Starkregenvorsorge in Planungs- und Entscheidungsprozessen zu institutionalisieren und als gutes Beispiel und Modell für andere Städte und Gemeinden dienen.

Weitere Informationen unter www.dbu.de

2586 - Starker Pakt gegen Starkregen
PR/as
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