Seite weiterempfehlenSeite drucken
18.06.2018 Intergeo

Digitalisierung und die Frage nach dem „Wo?“

Ein Besuch der Intergeo 2018 ist die Gelegenheit, sich mit dem Top-Thema der digitalen Transformation, Smart Cities und den fortschrittlichen technologischen Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz, Augmented und Virtual Reality auseinanderzusetzen.

Keynotes, Panels und ausstellende Industrie zeigen glänzende Perspektiven für das zukünftige Business mit Geodaten. Eine wichtige Frage der Digitalisierung ist dabei die Frage nach dem „Wo?“. Durch Geodaten wird das „Wo?“ konkret. Damit stellen Geodaten ein zentrales Element für jede Digitalisierung dar, oft wird sie dadurch erst sinnvoll und verständlich. Google hat es mit Google Maps gezeigt.

Geodaten spielten naturgemäß eine Schlüsselrolle in der Digitalisierung, da man in einer 3D-Welt lebe und ́alles irgendwo passiere , so Prof. Dr. Hansjörg Kutterer, Präsident des Veranstalters DVW. Geodaten würden in einer digitalisierten Welt gebraucht. Für Smart Cities seien sie essenziell, denn vielfältige Fachdaten ließen sich mit digitalen Geoinformationen verknüpfen und lieferten so neue Erkenntnisse, so Prof. Kutterer weiter. Sie seien dann vielseitig nutzbar; würden zum Beispiel bei Prognosen ebenso wie bei Dienstleistungen helfen.

In der Messe widmet sich der Bereich „Smart City Solutions“ den Lösungsansätzen für smarte Citys. Ein wichtiger Partner ist hier das Fraunhofer Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation, das sich diesen Themen verschrieben hat und mit Alanus von Radecki am Mittwoch in der Kongress-Keynote einen Blick auf diese Themen werfen wird. Smartes Verkehrsmanagement durch autonomes Fahren, digitale Stadtplanung, digitale Baustelle und Immobilienwertermittlung sind einige der Highlight-Themen des Kongresses.

Prof. Dr.-Ing. Joaquin Diaz vom Bundesverband Bausoftware e.V. und Prof. Dr. Harald Simons, Vorstandsmitglied bei der Empirica AG leiten dazu den Intergeo-Kongress am Donnerstag ein.

Am Beispiel von Infrastrukturmaßnahmen beleuchtet Ron Bisio von Trimble das Thema Building Information Management (BIM) in seiner Keynote und zeigt dabei das Potenzial moderner Geospatial Technologien auf. Bereits heute werden hochaktuelle und genaue Geodaten in großen Datenmengen erhoben. Viele Vorgänge der Datenerfassung und ihrer Auswertung können mit Künstlicher Intelligenz (KI) erheblich beschleunigt werden. Für die Zukunft bedeutet dies, dass Bauprozesse und auch die Verkehrssteuerung vor revolutionären Veränderungen stehen. Als Experte für Visionen mit KI wird Prof. Jürgen Döllner vom Hasso-Plattner-Institut den Kongress mit einer Keynote eröffnen, die sich mit verschiedenen KI-Anwendungen beschäftigen wird.

Sensoren, wie hochauflösende Kamers und Scanner, die zunehmend auf unbemannten Luftfahrzeugen (UAV) montiert werden, liefern fast augenblicklich große Mengen an 3D-Daten. Im Messe-Themenbereich Interaerial Solutions zeigt sich die ganze Bandbreite der Anwendungen im UAV-Bereich für Anwender und Nutzer dieser smarten Flug-Technologie.

Die Visualisierung von Geodaten basiert mehr und mehr auf hochauflösenden, fotorealistischen Virtual Reality (VR)-Anwendungen, die von modernsten Bildgebungs-und Scanverfahren profitieren. Hinzu kommen Augmented Reality (AR)-Anwendungen, die einen direkten Zugriff auf standortspezifische Sachinformationen ermöglichen, die mit der digitalen 3D-Darstellung der Umgebung geografisch konsistent zusammengeführt werden.

Weitere Informationen unter www.intergeo.de

2553 - Digitalisierung und die Frage nach dem „Wo?“
PR/as
Keywords:
GeodäsieGeoinformationGeoGeoinformatikGIIntergeoDigitalisierung Künstliche IntelligenzAugmented RealityVirtual Reality