Wissenschaft & Forschung, Öffentliche Geodaten

Einsatz von Geodaten für die Energiewende in der Stadt

Eine Online-Veranstaltung des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik widmet sich dem Einsatz von Geodaten für die Energiewende in der Stadt.

Am 28. November 2022, von 10:00 - 11:00 Uhr, widmet sich das Fraunhofer IEE der Fragestellung, wie Geodaten für die Energiewende in der Stadt eingesetzt werden können. Denn die Umgestaltung urbaner Energiesysteme stellt Stadtplaner, Energieversorger und Netzbetreiber vor große Herausforderungen. Auf der einen Seite erfolgt ein Ausbau der Photovoltaik sowie eine weitgehende Elektrifizierung des Verkehrs- und Wärmesektors mit einem hieraus resultierenden Ausbaubedarf der Verteilnetze, während auf der anderen Seite die Wärmeversorgung über Nah- und Fernwärmenetze an Bedeutung gewinnen wird.

Einsatz von Geodaten für die Energiewende in der Stadt

Für die Modellierung dieser Veränderungen sind detaillierte Geodaten erforderlich. Wo liegen die Potentiale für PV, E-Kfz, Wärmepumpen oder Gebäudesanierung? Wie entwickeln sie sich in Zukunft? Was heißt das für Strom- und Wärmenetze? Diese ermöglichen es, die Auswirkungen dieser Transformation urbaner Energiesysteme, unter Berücksichtigung der lokalen Ausgangssituation, detailliert abzubilden.

Das Fraunhofer IEE zeigt, welche Geodaten hierfür verfügbar sind und wie diese miteinander verknüpft werden können, um eine realitätsnahe Repräsentation der aktuellen und zukünftigen Versorgungsaufgabe zu erzielen. Am Beispiel des Modells Agenthome ID zeigt man, wie diese Daten zur Beschreibung der energierelevanten Investitionsentscheidungen dezentraler Akteure von privaten Haushalten eingesetzt werden können.

Die Expert Web Session richtet sich an Versorgungsunternehmen, Netzbetreiber, Planungsbüros sowie Hersteller relevanter Technologien.

Weitere Informationen unter www.iee.fraunhofer.de

 

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