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In eigener Sache: Wer sind Sie? Was brauchen Sie? – Gestalten Sie unser Magazin mit!

Katja Hanel
Katja Hanel 02.09.2016

Die gis.Business ist ein Fachmagazin mit einer treuen Leserschaft, die sich in einem dynamisch wandelnden Umfeld ständig neuen Herausforderungen stellt. Als Verlag haben wir den Anspruch, Ihnen Entscheidungsgrundlagen und Fachwissen an die Hand zu geben, damit Sie – unsere geschätzten Leser - in Ihrem Bereich stets bestens aufgestellt sind. Die gis.Business hat sich in den vergangenen zwei Jahren stark gewandelt: Personell und inhaltlich sind wir gewachsen. Die Heftstruktur haben wir an die neuen Leserbedürfnisse angepasst und optimiert. Dabei wurden wir von vielen treuen Lesern unterstützt, die an unserer Leserumfrage 2011/2012 teilnahmen. Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich! Als Fachmagazin, das den Anforderungen der Leser gerecht werden möchte, starten wir nun eine neue Leserumfrage. Sagen Sie uns, was Ihnen gefällt - und was nicht! Teilen Sie uns Ihre Meinung mit! Richten Sie gemeinsam mit uns die gis.Business auf die Anforderungen der Zukunft aus! » Zur gis.Lesebefragung Als Dankeschön gibt es attraktive Preise zu gewinnen. Machen Sie mit! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.Weiterlesen


Arbeitsgerät Brille, Armband oder Uhr

Wearables, diese kleinen Minicomputer, die sich neuerdings in verschiedenen Accessoires unterbringen lassen, haben neben einem In-Faktor noch weitaus mehr zu bieten. Sie haben zwar nur einen relativ geringen Funktionsumfang, können jedoch gewissermaßen durch ihre Größe punkten – und das nicht nur in der Freizeit, sondern zukünftig immer mehr auch im Berufsalltag. Ist die Technik nämlich in Brillen, Armbändern, Schutzhelmen, Ringen, Uhren oder Fitnessgürtel verstaut, hat man immer noch beide Hände zum Arbeiten frei. Außerdem können durch den hierbei entstehenden Körperkontakt mit verschiedenen Sensoren zusätzliche Werte gemessen und sinnvoll genutzt werden. Und was hat das alles mit GIS zu tun? Im deutschsprachigen Raum werden Wearables im GIS-Bereich bisher noch kaum angewandt. Jedoch bieten sie einige interessante Potenziale.

Sie können Gedanken lesen

Möglich ist zum Beispiel, dass man mit einer Art Stirnband, welches die Hirnströme des Träger misst, eine Drohne steuern kann. Videos dazu kann man von der University of Florida schon im Internet finden.  In Australien beispielsweise werden Hirnströme von Arbeitnehmern verschiedenster Branchen aufgezeichnet und ausgewertet, um vor Sekundenschlaf zu warnen. Das ist besonders interessant im Transportsektor, aber auch für Minenarbeiter. Denkbar ist in Verbindung mit Körpersensorik auch, dass Wahrnehmungen an bestimmten Orten aufgezeichnet werden können und dann entsprechende Kartierungen erstellt werden können. Das ist zum Beispiel für Anwendungen in der Stadtplanung und für die Bewertung von Orten interessant.

Sie funktionieren durch Fingerzeig

Durch die Auswertung von Muskelbewegungen funktionieren Armbänder, die als Wearables eingesetzt werden können, so zum Beispiel das Myo Armband. Durch verschiedene Gesten mit dem Arm an dem das Armband getragen wird kann man einen Device steuern. Derzeit funktionieren die Armbänder also lange noch nicht zuverlässig genug, jedoch wird daran geforscht, wie man den erheblichen Kalibrationsaufwand verringern kann. So könnte möglicherweise digitalisieren mit nur einer Hand funktionieren. 

Die Uhr wird mal den Weg zeigen

Eine weitere Form von Wearables sind Uhren, zum Beispiel die Apple Watch. Im Hinblick auf Anwendungen im GIS-Bereich gibt es hier jedoch zu bedenken, dass die Batterielaufzeit in der Regel nicht besonders lang ist, die integrierte Farbkarte für Kartenansichten beispielsweise nur mittelmäßig ist und GPS-Funktionalitäten in der Regel nicht integriert sind. Das allerdings funktioniert dann doch, wenn man die Uhr mit einem GPS-fähigem Smartphone koppelt. Eine Ausnahme bilden Garmin Wearables wie die vívoactive HR oder auch die vívosmart HR+, die beide ein integriertes GPS vorweisen können. Die GPS-Funktionalitäten sind im GIS-Bereich vielseitig einsetzbar. Zum Beispiel kann man seine derzeitige Position am Handgelenk ablesen und hat noch beide Hände frei, um damit weitere Ausrüstungsgegenstände zu halten oder zu bedienen. Da die Garminprodukte auch die Herzfrequenz messen können ist auch eine Anwendung im medizinischen GIS-Bereich denkbar. 

Mehr erfahren durch die Brille

Das bekannteste, wenn auch derzeit nicht mehr bzw. noch nicht erhältliche Wearable ist sicherlich Google Glass, die Brille mit dem besonderen Etwas. Nachdem die erste Version den Alltagstest nicht bestanden hat arbeitet Google derzeit an der Version 2.0. Sie ist quasi ein Smartphone mit zusätzlichem Funktionsumfang, welche durch Stimme, Kopfbewegungen oder über das integrierte Touchpad gesteuert werden kann. Hier ist eine Anwendung in zahlreichen Bereichen denkbar, vor allem im Zusammenhang mit Augmented Reality. Zusatzinformationen werden dem Nutzer direkt im Sichtfeld angezeigt, so dass sowohl die Hände frei bleiben als auch der Blick nicht weggerichtet werden muss. Anwendungen im Kultur-, Tourismus-, Installations-, oder Navigationsbereich sind nur einige denkbare Anwendungsfelder.

Wo ist der Haken?

Wearables werden jetzt bereits millionenfach verkauft  und werden in ein paar Jahren dem Smartphone den Rang ablaufen. Bedenklich bei all diesen Vorteilen ist jedoch wie immer das Thema Datenschutz. Eine Unmenge an persönlichen und räumlichen Daten wird durch Wearables gesammelt und auf Servern in der ganzen Welt gespeichert. Während dieser Punkt in manchen anderen Ländern als nicht so problematisch angesehen wird, wird er im deutschsprachigen Raum sicherlich einer der Gründe sein, warum die Anwendung dieser Devices im professionellen Bereich noch nicht explodiert ist. Gehören Sie zu den Vorreitern und haben Sie Wearables schon im Berufsalltag getestet? Welche Erfahrungen können Sie teilen? Wir würden uns freuen, von Anwendungsbeispielen zu hören! Viele Grüße,
Ihre Annemarie Müller P.S.: Mehr zum Thema Wearables finden Sie in unserem gis.Business-Special in Heft 4/2016Weiterlesen


Geodäsie – Mehr als nur Vermessung…

Michael Lösler
Michael Lösler 07.06.2016

Der Umgang mit raumbezogenen Daten ist aus dem modernen Alltag kaum noch wegzudenken. Wie selbstverständlich werden Kartendienste oder Luftbilder bei der Planung von Ausflügen mit einbezogen. Unterbringungsmöglichkeiten, Restaurants oder Sehenswürdigkeiten werden nicht einfach nur als Symbol in der Karte präsentiert, sondern interagieren mit dem Anwender. Das Repertoire reicht von Rezensionen und Kundenbewertungen, einfachen Fotos vom Objekt und dessen Umgebung, und mündet in virtuellen Rundgängen. Die Koordinate zur Georeferenzierung des Punktortes ist die Basisinformation für solche Applikationen und unzertrennlich mit dem Vermessungswesen bzw. der Geodäsie verknüpft. Doch auch wenn geodätische Produkte den Sprung aus der Nische in unseren Alltag vollzogen haben – was ist eigentlich Geodäsie?    Prof. Schmidt (rechts) weist den Nachwuchs in die trigonometrische Höhenbestimmung mittels Tachymetrie ein, um die wahre Größe der Banken zu ermitteln (Foto: Lösler)   Die klassische Geodäsie zählt zu den sogenannten MINT-Fächern, die die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik im beruflichen Alltag miteinander verknüpft und, nach Friedrich Robert Helmert, als Wissenschaft von der Ausmessung und Abbildung der Erdoberfläche verstanden wird. Sie „hilft den Menschen seit Jahrhunderten, sich zu orientieren, die Erdoberfläche zu kartieren und einzuteilen“, fasst Prof. Robert Seuß vom Labor für Geoinformation der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS) eine der Kernaufgaben der Geodäsie zusammen, und Prof. Cornelia Eschelbach vom Labor für Industrielle Messtechnik (FRA-UAS) ergänzt ausblickend, dass „Innovative Entwicklungen im Umgang mit raumbezogenen Daten ein breites Anwendungsfeld für geodätische Ingenieurinnen und Ingenieuren ermöglichen“. Auch wenn die Integration dieser innovativen, raumbezogenen Produkte in den Alltag als gelungen bezeichnet werden darf, ist die Geodäsie nicht im gleichen Maße als Urheber mit ins Bewusstsein der Anwender gerückt. Um die öffentliche Wahrnehmung der Geodäsie zu verstärken, hat die Deutsche Geodätische Kommission (DGK) den Tag der Geodäsie initiiert.   Demonstration einer 3D-Aufnahme mittels Laserscanning vom Gutenberg-Denkmal auf dem Roßmarkt in Frankfurt durch Ingenieure von Steuernagel (Foto: Šaravanja)   Am 4. Juni 2016 fanden in verschiedenen Bundesländern Informationsveranstaltungen rund um den Arbeitsplatz Erde statt. Interessierte konnten sich über die zahlreichen Facetten dieses Ingenieurberufs informieren, welcher, so Lothar Hecker vom Stadtvermessungsamt Frankfurt, „mit der Liegenschafts- und Ingenieurvermessung, der Verantwortung für eine Geodateninfrastruktur, der Immobilienbewertung und Bodenordnung die ingenieur- und geoinformationstechnischen sowie wirtschaftlichen und rechtlichen Themen in idealer Weise verbindet“. Unter der Leitung von Nicole Šaravanja und Jens Eckhardt der Bezirksgruppe Frankfurt schaffte es u. a. der DVW – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e.V. in Hessen, die Brücke zwischen der Wissenschaft (FRA-UAS), der öffentlichen Verwaltung (Stadtvermessungsamt) und der Privatwirtschaft (Steuernagel Ingenieure) zu schlagen und für diese Veranstaltung kompetente Ansprechpartner zu gewinnen. Passanten nutzen auf dem Frankfurter Roßmarkt die zahlreichen Möglichkeiten zum Informationsaustausch, zum Kennenlernen und Ausprobieren von modernen Messinstrumenten und nicht zuletzt zum Erkenntnisgewinn: Geodäsie – mehr als nur Vermessung.   Jens Eckhardt (links) beim Überprüfen der Koordinaten eines GNSS-Handempfängers (Foto: Lösler)Weiterlesen


Letzte Chance: Testen Sie kostenlos mit uns einen HP-Großformatdrucker

Gerold Olbrich
Gerold Olbrich 01.06.2016

Nur noch bis Montag haben Sie die einmalige Gelegenheit sich für den kostenlosen Test eines Großformatdruckers von HP zu bewerben!Weiterlesen


Mobiles Geomarketing und was wir davon haben – bzw. wollen

Mobile Lösungen erleichtern die Arbeit: Wenn wir beruflich in unseren Einsatzgebieten vor Ort sind, dann sollen das auch unsere Datenbestände und Software sein. Zudem sind mobile Lösungen in vielerlei Hinsicht kostengünstiger. Dieser Trend ist auch im Geomarketingbereich schon längst erkannt worden. Doch was passiert in dieser Branche gerade im mobilen Bereich?Weiterlesen


Cebit: Auf der Suche nach den Geoinformationen

Auch in diesem Jahr habe ich mich wieder auf den Weg gemacht, um auf der Cebit nach Unternehmen und Produkten mit GIS-Bezug zu suchen. Kennen Sie die Schwierigkeitswertung (Difficulty) beim Geocachen? Sie reicht von D1 (sehr einfach; unter 5 min) bis D5 (extrem; spezielles Wissen wird vorausgesetzt). Für das Auffinden der genannten Aussteller und Produkte fühlte ich mich zumindest zeitweise, als müsste ich ein D4-Rätsel (über 3 h; sehr schwer; man benötigt spezielle Kenntnisse, Geschicklichkeit oder eine gute Vorbereitung) lösen. Weiterlesen


Wiederaufbau nach dem Erdbeben in L’Aquila? Analyse mit GIS-Daten

Meldungen über Naturkatastrophen wie Erdbeben verschwinden meistens sehr schnell wieder aus unserem Bewusstsein. Aber was passiert eigentlich danach in einem Katastrophengebiet? Diese Frage hat mich schon lange interessiert. Für meine Dissertation am Doctoral College GIScience in Salzburg habe ich mich mit dem Wiederaufbau in L’Aquila in Italien beschäftigt. Bei dem Erdbeben 2009 sind mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen; rund 100.000 Gebäude wurden zerstört.Weiterlesen


HP-Großformatdrucker ist in der Küstenschmiede eingezogen

Im März haben wir ein Unternehmen gesucht, dass einen Großformatdrucker aus dem Hause HP testen und uns darüber berichten möchte. Aus den verschiedenen Bewerbern haben wir gemeinsam mit HP die Küstenschmiede GmbH aus Jever ausgewählt. Geplant war ursprünglich die Anlieferung des HP Designjet Z6800 mit einer Druckbreite von 60 Zoll. Ein Problem, mit dem weder HP, noch die Spedition noch die Küstenschmiede gerechnet hatte: Der Drucker ist zu groß und passte weder durch das Treppenhaus, noch in den Aufzug. So konnte das Ersatzgeräts, ein HP DesignJet Z6200 mit einer Druckbreite von 42 Zoll, erst im August aufgestellt und mit den Tests begonnen werden. Mit allen Beteiligten haben wir uns daher entschieden, den Anwenderbericht zu verschieben und ihn in Ausgabe 6/2015 der gis.Business am 8. Dezember zu veröffentlichen. Natürlich möchten wir Ihnen aber schon jetzt einen kleinen Eindruck von der Küstenschmiede und den ersten Druckversuchen verschaffen. Geschäftsführer Matthias Eilers hat uns dafür ein kurzes Interview gegeben: Herr Eilers, Ihr Unternehme wurden aus einer Vielzahl von Bewerbungen für den Test eines Großformatdruckers von HP ausgewählt. Was verbirgt sich hinter der „Küstenschmiede“? Die Küstenschmiede ist eine Internetagentur aus Friesland. Wir haben uns auf die Erstellung von Websites und Webanwendungen mit interaktiven Karten, basierend auf OpenStreetMap-Daten, spezialisiert. Aufbauend auf das Content Management System Contao, haben wir den con4gis GIS-Baukasten entwickelt. Bei vielen auf con4gis basierenden Anwendungen ist Kartendruck ein Thema, das uns auch in den nächsten Jahren begleiten wird. Mit welcher Druckerlösung haben Sie bisher gearbeitet und was drucken Sie hauptsächlich? Hauptsächlichen drucken wir Kartenbilder für verschiedene Einsatzbereiche. Für Karten bis DIN A3 nutzen wir unseren Konica Minolta bizhub. Großformate haben wir bisher an regionale Druckereien abgegeben. Was war das Erste, das Sie nach der Anlieferung des Druckers gedruckt haben? Nach der Anlieferung haben wir aus OpenStreetMap-Daten vektorisierte Kartenbilder von regional bekannten Orten und Ortsteilen, wie der Altstadt von Jever oder den beiden helgoländischen Inseln,  gedruckt. Insbesondere der hochauflösende Detailgrad im Druckbild hat uns schwer beeindruckt. Welche Vorteile sehen Sie im Großformatdruck? Nur mit Großformatdruck haben wir alle Details auf einen Blick und das mobil und unabhängig von Technik nutzbar: im Tourismusbereich bspw. für im Vorfeld geplante Outdoor-Touren. Dies gilt auch für das Rettungswesen,  als Fallback für interaktive Karten und für Ortsfremde, als Orientierungshilfe innerorts. Das sind drei von vielen Vorteilen des Großformatdrucks. Alle diese Vorteile, lassen sich durch mobile, interaktive Geoinformationssysteme ersetzen, aber möchten sie mit dem Tablet auf dem Schoß durch Flüsse paddeln oder mit dem Smartphone vor Augen den Urlaubsort erkunden? Falls die Antwort nein lautet, hilft eine selbstgedruckte, großformatige Karte.Weiterlesen


Smart City – Allheilmittel, Modebegriff oder Gefahr?

„Smart City“ ist gerade jetzt zur Intergeo wieder in aller Munde. Doch was ist eigentlich eine Smart City? Ein Modebegriff? Eine Zukunftsvision? Oder doch eher eine Bedrohung? Was zeichnet sie aus?Weiterlesen


GNSS-Referenzpunkte und SAPOS – wie funktioniert das eigentlich?

Am 2. Mai 2015 – also am Tag des 15. Jubiläums der Abschaltung der künstlichen Verschlechterung des GPS-Signals für die zivile Nutzung durch den damaligen US-Präsidenten Bill Clinton – fand in der Gemeinde Durmersheim bei Karlsruhe ein Geocaching-Event statt bei dem auch Fachfremde einmal live sehen konnten, wie ein GNSS-Referenzpunkt eingemessen wird. Eingeladen hatten das Landesamt für Geoinformation und Landesentwicklung (LGL) Baden Württemberg und der Blogger „Webmicha“ von geocachingbw.de.Weiterlesen


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