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Mobiles Geomarketing und was wir davon haben – bzw. wollen

Mobile Lösungen erleichtern die Arbeit: Wenn wir beruflich in unseren Einsatzgebieten vor Ort sind, dann sollen das auch unsere Datenbestände und Software sein. Zudem sind mobile Lösungen in vielerlei Hinsicht kostengünstiger. Dieser Trend ist auch im Geomarketingbereich schon längst erkannt worden. Doch was passiert in dieser Branche gerade im mobilen Bereich?Weiterlesen


Cebit: Auf der Suche nach den Geoinformationen

Auch in diesem Jahr habe ich mich wieder auf den Weg gemacht, um auf der Cebit nach Unternehmen und Produkten mit GIS-Bezug zu suchen. Kennen Sie die Schwierigkeitswertung (Difficulty) beim Geocachen? Sie reicht von D1 (sehr einfach; unter 5 min) bis D5 (extrem; spezielles Wissen wird vorausgesetzt). Für das Auffinden der genannten Aussteller und Produkte fühlte ich mich zumindest zeitweise, als müsste ich ein D4-Rätsel (über 3 h; sehr schwer; man benötigt spezielle Kenntnisse, Geschicklichkeit oder eine gute Vorbereitung) lösen. Weiterlesen


Wiederaufbau nach dem Erdbeben in L’Aquila? Analyse mit GIS-Daten

Meldungen über Naturkatastrophen wie Erdbeben verschwinden meistens sehr schnell wieder aus unserem Bewusstsein. Aber was passiert eigentlich danach in einem Katastrophengebiet? Diese Frage hat mich schon lange interessiert. Für meine Dissertation am Doctoral College GIScience in Salzburg habe ich mich mit dem Wiederaufbau in L’Aquila in Italien beschäftigt. Bei dem Erdbeben 2009 sind mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen; rund 100.000 Gebäude wurden zerstört.Weiterlesen


HP-Großformatdrucker ist in der Küstenschmiede eingezogen

Im März haben wir ein Unternehmen gesucht, dass einen Großformatdrucker aus dem Hause HP testen und uns darüber berichten möchte. Aus den verschiedenen Bewerbern haben wir gemeinsam mit HP die Küstenschmiede GmbH aus Jever ausgewählt. Geplant war ursprünglich die Anlieferung des HP Designjet Z6800 mit einer Druckbreite von 60 Zoll. Ein Problem, mit dem weder HP, noch die Spedition noch die Küstenschmiede gerechnet hatte: Der Drucker ist zu groß und passte weder durch das Treppenhaus, noch in den Aufzug. So konnte das Ersatzgeräts, ein HP DesignJet Z6200 mit einer Druckbreite von 42 Zoll, erst im August aufgestellt und mit den Tests begonnen werden. Mit allen Beteiligten haben wir uns daher entschieden, den Anwenderbericht zu verschieben und ihn in Ausgabe 6/2015 der gis.Business am 8. Dezember zu veröffentlichen. Natürlich möchten wir Ihnen aber schon jetzt einen kleinen Eindruck von der Küstenschmiede und den ersten Druckversuchen verschaffen. Geschäftsführer Matthias Eilers hat uns dafür ein kurzes Interview gegeben: Herr Eilers, Ihr Unternehme wurden aus einer Vielzahl von Bewerbungen für den Test eines Großformatdruckers von HP ausgewählt. Was verbirgt sich hinter der „Küstenschmiede“? Die Küstenschmiede ist eine Internetagentur aus Friesland. Wir haben uns auf die Erstellung von Websites und Webanwendungen mit interaktiven Karten, basierend auf OpenStreetMap-Daten, spezialisiert. Aufbauend auf das Content Management System Contao, haben wir den con4gis GIS-Baukasten entwickelt. Bei vielen auf con4gis basierenden Anwendungen ist Kartendruck ein Thema, das uns auch in den nächsten Jahren begleiten wird. Mit welcher Druckerlösung haben Sie bisher gearbeitet und was drucken Sie hauptsächlich? Hauptsächlichen drucken wir Kartenbilder für verschiedene Einsatzbereiche. Für Karten bis DIN A3 nutzen wir unseren Konica Minolta bizhub. Großformate haben wir bisher an regionale Druckereien abgegeben. Was war das Erste, das Sie nach der Anlieferung des Druckers gedruckt haben? Nach der Anlieferung haben wir aus OpenStreetMap-Daten vektorisierte Kartenbilder von regional bekannten Orten und Ortsteilen, wie der Altstadt von Jever oder den beiden helgoländischen Inseln,  gedruckt. Insbesondere der hochauflösende Detailgrad im Druckbild hat uns schwer beeindruckt. Welche Vorteile sehen Sie im Großformatdruck? Nur mit Großformatdruck haben wir alle Details auf einen Blick und das mobil und unabhängig von Technik nutzbar: im Tourismusbereich bspw. für im Vorfeld geplante Outdoor-Touren. Dies gilt auch für das Rettungswesen,  als Fallback für interaktive Karten und für Ortsfremde, als Orientierungshilfe innerorts. Das sind drei von vielen Vorteilen des Großformatdrucks. Alle diese Vorteile, lassen sich durch mobile, interaktive Geoinformationssysteme ersetzen, aber möchten sie mit dem Tablet auf dem Schoß durch Flüsse paddeln oder mit dem Smartphone vor Augen den Urlaubsort erkunden? Falls die Antwort nein lautet, hilft eine selbstgedruckte, großformatige Karte.Weiterlesen


Smart City – Allheilmittel, Modebegriff oder Gefahr?

„Smart City“ ist gerade jetzt zur Intergeo wieder in aller Munde. Doch was ist eigentlich eine Smart City? Ein Modebegriff? Eine Zukunftsvision? Oder doch eher eine Bedrohung? Was zeichnet sie aus?Weiterlesen


GNSS-Referenzpunkte und SAPOS – wie funktioniert das eigentlich?

Am 2. Mai 2015 – also am Tag des 15. Jubiläums der Abschaltung der künstlichen Verschlechterung des GPS-Signals für die zivile Nutzung durch den damaligen US-Präsidenten Bill Clinton – fand in der Gemeinde Durmersheim bei Karlsruhe ein Geocaching-Event statt bei dem auch Fachfremde einmal live sehen konnten, wie ein GNSS-Referenzpunkt eingemessen wird. Eingeladen hatten das Landesamt für Geoinformation und Landesentwicklung (LGL) Baden Württemberg und der Blogger „Webmicha“ von geocachingbw.de.Weiterlesen


Agit 2015 - Mein Rückblick

Vor einer Woche ging die 27. Agit in Salzburg zu Ende und so möchte ich doch auch noch meinen abschließenden Eindruck von der diesjährigen Veranstaltung zusammenfassen.Weiterlesen


Agit Tag 2 - zwischen roten Tüchern und UAV-Flügen im Sturm

Schon gestern habe ich von unserem Stand aus die Tücher von Gentle Earth bewundert. Heute habe ich dann einen genaueren Blick darauf geworfen. Die Designerin lässt die Tücher mit den ungewöhnlichen Satellitenbild-Motiven von Anfang bis Ende in Italien nach höchsten Standards und aus Materialien wie Baumwolle, Seide und Cashmere prouzieren. Leider sind die Preise damit auch mit 39 Euro für ein Einstecktuch bis 350 Euro für ein 220 x 110 cm großes Halstuch nicht für jeden Geldbeutel erschwinglich. Auch für mich blieb heute nur das "Probetragen" eines der schönen Tücher. Das rote/pinke Tuch zeigt ein Bild des Berliner Flughafens Schönefeld - passenderweise rot eingefärbt und mit dem Namen "Red Rag from Berlin" (Rotes Tuch von Berlin). Der heutige Tag stand außerdem ganz im Zeichen der UAV/UAS. Nach verschiedenen Vorträgen zu Anwendungen, sollte am Nachmittag die Outdoor-Flugshow stattfinden. Leider konnten aufgrund des stürmigen Wetters nicht alle UAS starten – das 20-kg-Nutzlast-UAV von Twins.nrn hielt aber auch den Sturmböen stand und konnte zumindest kurz vom Boden abheben. Die Macher der Indoor-Navigation "VanillaNav" auf der Agit sowie einige andere Unternehmen fassten in einem Themenslot die verschiedenen Möglichkeiten der Indoor-Navigation mittels Sendern, Markern u. ä. zusammen. Die Anwendungsbereiche liegen hier vor allem auf Messen, öffentlichen Gebäuden (Bahnhöfen, Flughäfen u. ä.), Museen und großen Einkaufszentren. Denkbar ist bei der Indoor-Navigation dann auch die Verknüpfung mit zusätzlichen Informationen wie Rabattinfos, Gutscheinen und Angeboten. Zum Abschluss ging es für mich noch zum Spezialforum "Crowd Innovations und Crowd Investing". Leider war der Teilnehmerkreis sehr überschaubar. Gerold Olbrich lauschte derweil der angeregten und sehr gut besuchten Podiumsdiskussion zum Thema "Freie Geodaten - ein Geschäft?" Letztendlich konnte die Frage aber nicht final beantwortet werden. Freie Geodaten sind zumindest für den jeweiligen Anbieter – wie zum Beispiel die Stadt Wien mit Ihren "Open Government Data Wien" – noch keine Erlösquelle. Nachdem aber zuvor der Vertrieb der Daten mehr gekostet hat, als sie eingebracht haben, hat man sich für deren Veröffentlichung entschieden. So bieten Sie einen Mehrwert für alle, sind beispielsweise auch einfacher zugänglich für die Lehre und Forschung und erzeugen Traffic und damit Reputation für den Anbieter. Dennoch stellt sich die Frage nach Refinanzierungsmodellen, die von Seiten der Politik geschaffen werden müssen, wenn Behörden auf Grund von Open Data finanzielle Einbußen haben. Der Mehrwert der Rohdaten entsteht durch die Verarbeitung. Die Daten sind also offen, die daraus entstandenen Dienste kosten. 
Auch die These "Was nichts kostet, ist nichts wert?" wurde in den Raum gestellt. An Unternehmen wie Google, die im Bereich der Big Data/Open Data eine Vormachtstellung haben, sieht man, dass das nicht so ist. Dennoch stellt sich dann die Frage: Werden Behördendaten überhaupt wahrgenommen? Was denken Sie?
Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Gespräche morgen am Stand auf der Agit. Viele Grüße,
Ihre Annika-Nicole Wohlleber
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Agit - Familientreffen der GI-Branche

Die Agit zeichnet sich auf jeden Fall durch ihre familiäre und ruhige Atmosphäre aus. Zwischen den verschiedenen Vorträgen bleibt immer wieder Zeit für einen gemütlichen Plausch zu Neuigkeiten und Trends - ein richtiges Familientreffen eben.Weiterlesen


Location Intelligence: wenn das Wo entscheidet

Andreas Eicher
Andreas Eicher 15.06.2015

„Wer? Wie? Was? … Wieso? Weshalb? Warum? Wer nicht fragt bleibt dumm!“ Kinder- und Erwachsenenohren hören es immer wieder gerne. Das alte Lied zur Sesamstraße. Recht haben die Kleinen im Intro. Fragen stellen ist wichtig im Leben. Und das merken die Kinder spätestens in der Schule und danach als Erwachsene im Berufsleben. Apropos: Unternehmensvertreter stellen immer mehr Fragen. Aufgrund der steigenden Datenflut und damit einhergehender digitaler Fingerabdrücke wissen Organisationen um den wahren Schatz in unserer modernen Welt: Informationen. Im Grunde geht es darum, Informationen zu filtern, miteinander zu verknüpfen und Rückschlüsse für die eigene Verkaufs-, Dienstleistungs- und Marketingstrategie zu nutzen. Längst beschäftigen sich ganze Heerscharen an Experten mit ihren Hochleistungsrechnern und Algorithmen damit, das scheinbar noch so kleine Detail über (potenzielle) Konsumenten herauszufinden. Und das gelingt immer stärker, tiefer und weitreichender. Mit anderen Worten: Willkommen im digitalen Zeitalter und einer „Immer-und-überall-Sicht“ auf Kunden und Bürger. Die Zauberformel dafür heißt Big Business mit Big Data und Location Intelligence.


Big Data

Der Definition des Digitalverbandes BITKOM folgend, bezeichnet Big Data „die Analyse großer Datenmengen aus vielfältigen Quellen in hoher Geschwindigkeit mit dem Ziel, wirtschaftlichen Nutzen zu erzeugen.“ Zu diesen „vielfältigen Quellen gehören nach dem „Gabler Wirtschaftslexikon“ große Datenmengen – beispielsweise aus den Bereichen Internet, der Finanzindustrie und Energiewirtschaft, dem Verkehr, aus sozialen Medien und Smart-Metering-Systemen, Assistenzgeräten und Fahrzeugen. Nach Expertenansicht sind Big-Data-Ansätze dann besonders wertvoll, wenn es um das Erkennen bisher unbekannter Muster in vorhandenen Datenbeständen geht.
Bei Amazon und Google ist der durchleuchtete und überwachte Mensch längst Realität. Seit Jahren laufen riesige Informationsmengen ungehindert in den eigenen Rechenzentren zusammen, um unser komplettes Privat- und Berufsleben abzuspeichern, vorauszusagen und in Verkaufsstrategien umzuwandeln. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wer ist warum und wann an welchem Ort? Sprich wo sind die Kunden und wie können Zusammenhänge für die eigene Strategie hergestellt werden. Nach Ansicht von Experten, wie Dr. Roland Franz Erben, Professor für BWL im Studiengang „Wirtschaftspsychologie“ an der Hochschule für Technik (HFT) in Stuttgart, liegen in den Unternehmen bereits umfangreiche Informationen über das „Wo?“ vor. „Diese werden aber bisher noch nicht intelligent genug genutzt und in einen größeren Kontext eingebracht“, erklärt Prof. Dr. Erben.  

Vom Business zum Location Intelligence

Längst sind Informationen über (potenzielle) Kunden und Bürger die neue DNA; manche sprechen auch von den neuen Diamanten unserer Zeit. Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang die Aussage der Business-Professorin, Susan Athey, in einen Zeit-Beitrag: „Die Daten über unser Verhalten explodieren förmlich.“ Kein Wunder bei ständig steigenden Datenmengen. Um diese Informationsflut systematisch zu analysieren, bietet sich der Einsatz einer Business-Intelligence-Lösung (BI) an. Vor allem große Datenmengen bedürfen nach den Worten der BITKOM intelligente Analyse-Verfahren und ein Aufbereiten von Informationen „jenseits der herkömmlichen Technologien“. Und für Prof. Dr. Roland Franz Erben ist es wichtig, „dass bestehende Analyse-Tools verbessert werden, um Kausalität von Koinzidenz zu unterscheiden“. Erben: „Das heißt, liegt den erkannten Mustern wirklich eine Ursache-Wirkungsbeziehung zugrunde oder kamen sie nur zufällig zustande.“ Eine wichtige Entscheidungshilfe bieten in diesem Kontext Business-Intelligence-Systeme. Für Organisationen ein wichtiger Schritt, um zu erfahren „Wer macht Was und Warum“. Mehr noch fließt der möglichst exakte Blick im Idealfall in die Entscheidungsfindung des Unternehmens ein. Als Erweiterung von BI-Lösungen und dem bekannten Bezugsrahmen dient die Dimension der Rauminformationen. Die Frage nach dem „Wo“ findet etwas statt wird mit Geoinformationslösungen und -daten beantwortet. Dieser Raumbezug fließt in betriebswirtschaftliche Überlegungen und Prozesse ein. Dahinter steht „Location Intelligence“, also die erweiterte Analysemöglichkeit und damit verbesserte Entscheidungs- und Geschäftsprozesse. Im Klartext heißt das nichts anderes, als mit Big-Data-Analysen verschiedene Informationen mit organisationsinternen Daten über die Dimension „Ort“ in Beziehung zu setzen.

Location Intelligence

Unter Location Intelligence versteht man die räumliche Dimension von BI. Diese neue, zusätzliche Dimension von BI ermöglicht eine erweiterte und intelligente Nutzung räumlicher Information in allen analytischen Fragestellungen. Location Intelligence nutzt dazu geographische Daten, die beschreiben „Wo“ sich ein Kunde, ein Lieferant, ein Partner, ein Unternehmen oder ein Produkt befindet oder eine Dienstleistung vollbracht wird: Dazu werden die entsprechenden Daten geocodiert.

Die Verschmelzung von Daten, Zeit und Raum

Vor allem durch den sprunghaften Anstieg mobiler Endgerätenutzung, wie Smartphones oder Tablets, gewinnen Geoinformationen zunehmend an Bedeutung – für den Endanwender als auch Organisationen. So kommt der Digitalverband BITKOM in seinem Leitfaden „Big-Data-Technologien – Wissen für Entscheider“ zu dem Schluss: „Die schnell steigenden Nutzerzahlen von Smartphones und Digitalkameras bieten die Grundlage, dass heutzutage viele Informationen zusammen mit GPS-Koordinaten erhoben werden.“ Anwender informieren und orientieren sich immer stärker auf Basis von Geodaten über Produkte und Dienstleistungen vor Ort. Unternehmen nutzen diese Geoinformationen, um Standortinformationen mit Unternehmensdaten in Echtzeit zu verknüpfen, und so die eigene Markt-, Verkaufs- und Dienstleistungsstrategie zu optimieren. Das Ziel: Die Entscheidung von Konsumenten stärker beeinflussen, wo immer er sich gerade aufhält und bessere Rückschlüsse über den (potenziellen) Kunden zu erlangen.   Experten sehen dies als eine Verschmelzung von Daten mit den Dimensionen Zeit und Raum. Wichtig dabei ist, dass die richtigen Informationen sicher zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereitstehen. Nützlich können diese Informationen und deren Auswertung in unterschiedlichen Szenarien und Denkmodellen sein. Wichtig wird nach Experteneinschätzung zukünftig sein, die oft autarken Geosysteme in Gesamtlösungen einzubinden, um Insellösungen zu verhindern und die Gesamtsteuerung der eigenen Organisation schlank zu halten. Und das unter Berücksichtigung einer geeigneten Visualisierung der gesammelten und ausgewerteten Informationen. Nach Meinung der BITKOM-Experten bestehen zwei wesentliche Herausforderungen im Umgang mit Big-Data und der Analyse großer Datenmengen. Neben methodischen Herausforderungen sowie einem Kulturwandel in der jeweiligen Organisation müssen technische Herausforderungen in die Gesamtbetrachtung einfließen. „Werden große Datenmengen aggregiert und zunächst im eigenen Rechenzentrum gespeichert und verarbeitet, erschöpft sich die Skalierbarkeit von Standardsystemen im Terabytes- und im Petabytes-Bereich. Oft müssen dann weitere Systeme – mithin weitere Rechenzentren – geplant, installiert und in die Unternehmensprozesse integriert werden.“ Hinzu kommen weitere drängende Fragen. Angefangen beim Thema des gesetzlichen Datenschutzes und Compliance über personenbezogene Daten und der Vorratsdatenspeicherung bis zu Cyberrisiken und sozialen Gefahren. Darauf sollten Unternehmen, staatliche Stellen und die Wissenschaft gemeinsame Antworten finden. Ein anschauliches Beispiel wie Location Intelligence sinnstiftend eingesetzt werden kann, zeigt sich am Beispiel der Analyse von Verkehrsunfällen. So setzen Bund und Kantone in der Schweiz Location-Intelligence-Lösungen ein, um Unfälle und Unfallschwerpunkte zu analysieren sowie mit Abfragen und Maßnahmen zu hinterlegen. Hier wird das „Wo“ zu einem Schlüsselfaktor und verkommt nicht nur zu einer reinen Verkaufs- und Marketinginformation. Gut so, weiter so, im Sinne des Vertrauens und damit das „Wo“ an den richtigen Stellen entscheidet.Weiterlesen


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