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Smart City – Allheilmittel, Modebegriff oder Gefahr?

„Smart City“ ist gerade jetzt zur Intergeo wieder in aller Munde. Doch was ist eigentlich eine Smart City? Ein Modebegriff? Eine Zukunftsvision? Oder doch eher eine Bedrohung? Was zeichnet sie aus?Weiterlesen


GNSS-Referenzpunkte und SAPOS – wie funktioniert das eigentlich?

Am 2. Mai 2015 – also am Tag des 15. Jubiläums der Abschaltung der künstlichen Verschlechterung des GPS-Signals für die zivile Nutzung durch den damaligen US-Präsidenten Bill Clinton – fand in der Gemeinde Durmersheim bei Karlsruhe ein Geocaching-Event statt bei dem auch Fachfremde einmal live sehen konnten, wie ein GNSS-Referenzpunkt eingemessen wird. Eingeladen hatten das Landesamt für Geoinformation und Landesentwicklung (LGL) Baden Württemberg und der Blogger „Webmicha“ von geocachingbw.de.Weiterlesen


Agit 2015 - Mein Rückblick

Vor einer Woche ging die 27. Agit in Salzburg zu Ende und so möchte ich doch auch noch meinen abschließenden Eindruck von der diesjährigen Veranstaltung zusammenfassen.Weiterlesen


Agit Tag 2 - zwischen roten Tüchern und UAV-Flügen im Sturm

Schon gestern habe ich von unserem Stand aus die Tücher von Gentle Earth bewundert. Heute habe ich dann einen genaueren Blick darauf geworfen. Die Designerin lässt die Tücher mit den ungewöhnlichen Satellitenbild-Motiven von Anfang bis Ende in Italien nach höchsten Standards und aus Materialien wie Baumwolle, Seide und Cashmere prouzieren. Leider sind die Preise damit auch mit 39 Euro für ein Einstecktuch bis 350 Euro für ein 220 x 110 cm großes Halstuch nicht für jeden Geldbeutel erschwinglich. Auch für mich blieb heute nur das "Probetragen" eines der schönen Tücher. Das rote/pinke Tuch zeigt ein Bild des Berliner Flughafens Schönefeld - passenderweise rot eingefärbt und mit dem Namen "Red Rag from Berlin" (Rotes Tuch von Berlin). Der heutige Tag stand außerdem ganz im Zeichen der UAV/UAS. Nach verschiedenen Vorträgen zu Anwendungen, sollte am Nachmittag die Outdoor-Flugshow stattfinden. Leider konnten aufgrund des stürmigen Wetters nicht alle UAS starten – das 20-kg-Nutzlast-UAV von Twins.nrn hielt aber auch den Sturmböen stand und konnte zumindest kurz vom Boden abheben. Die Macher der Indoor-Navigation "VanillaNav" auf der Agit sowie einige andere Unternehmen fassten in einem Themenslot die verschiedenen Möglichkeiten der Indoor-Navigation mittels Sendern, Markern u. ä. zusammen. Die Anwendungsbereiche liegen hier vor allem auf Messen, öffentlichen Gebäuden (Bahnhöfen, Flughäfen u. ä.), Museen und großen Einkaufszentren. Denkbar ist bei der Indoor-Navigation dann auch die Verknüpfung mit zusätzlichen Informationen wie Rabattinfos, Gutscheinen und Angeboten. Zum Abschluss ging es für mich noch zum Spezialforum "Crowd Innovations und Crowd Investing". Leider war der Teilnehmerkreis sehr überschaubar. Gerold Olbrich lauschte derweil der angeregten und sehr gut besuchten Podiumsdiskussion zum Thema "Freie Geodaten - ein Geschäft?" Letztendlich konnte die Frage aber nicht final beantwortet werden. Freie Geodaten sind zumindest für den jeweiligen Anbieter – wie zum Beispiel die Stadt Wien mit Ihren "Open Government Data Wien" – noch keine Erlösquelle. Nachdem aber zuvor der Vertrieb der Daten mehr gekostet hat, als sie eingebracht haben, hat man sich für deren Veröffentlichung entschieden. So bieten Sie einen Mehrwert für alle, sind beispielsweise auch einfacher zugänglich für die Lehre und Forschung und erzeugen Traffic und damit Reputation für den Anbieter. Dennoch stellt sich die Frage nach Refinanzierungsmodellen, die von Seiten der Politik geschaffen werden müssen, wenn Behörden auf Grund von Open Data finanzielle Einbußen haben. Der Mehrwert der Rohdaten entsteht durch die Verarbeitung. Die Daten sind also offen, die daraus entstandenen Dienste kosten. 
Auch die These "Was nichts kostet, ist nichts wert?" wurde in den Raum gestellt. An Unternehmen wie Google, die im Bereich der Big Data/Open Data eine Vormachtstellung haben, sieht man, dass das nicht so ist. Dennoch stellt sich dann die Frage: Werden Behördendaten überhaupt wahrgenommen? Was denken Sie?
Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Gespräche morgen am Stand auf der Agit. Viele Grüße,
Ihre Annika-Nicole Wohlleber
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Agit - Familientreffen der GI-Branche

Die Agit zeichnet sich auf jeden Fall durch ihre familiäre und ruhige Atmosphäre aus. Zwischen den verschiedenen Vorträgen bleibt immer wieder Zeit für einen gemütlichen Plausch zu Neuigkeiten und Trends - ein richtiges Familientreffen eben.Weiterlesen


Intergraph-Anwenderforum – vom Glück verfolgt …

Letzte Woche hatte ich das Vergnügen, an der 30. Anwenderkonferenz von Intergraph in Hamburg teilnehmen zu dürfen. Als am Montag die Ankündigung kam, dass die Lokführer der GDL in dieser Woche wieder streiken würden, sah ich meine Chance auf die Teilnahme bereits schwinden und wie erwartet, sollte dann natürlich auch ausgerechnet mein gebuchter Zug ausfallen. Am Mittwoch früh habe ich mit meiner Kollegin also spontan umgebucht und einen Zug früher in Richtung Hamburg genommen. Mit rund 20 Minuten hielt sich die Verspätung noch in einem erträglichen Rahmen. In Hamburg angekommen wunderte ich mich über die extrem vollen Straßen, aber erst an der U-Bahn in Richtung Curio-Haus erschloss sich mir das Problem: In der neuen Hafen-City war eine Weltkriegsbombe gefunden worden und die Elbbrücke, über die ich kurz vorher noch mit dem ICE nach Hamburg gefahren bin, wurde kurz nach meiner Ankunft gesperrt. Zum Glück – denn sonst wäre ich wohl in Hannover gestrandet. Rund 380 Teilnehmer hatten sich in diesem Jahr für die Anwenderkonferenz mit Workshops, Vorträgen und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm angemeldet. Zwar wurde diese Zahl letztendlich nicht ganz erreicht; nach Angaben von Herrn Dr. Alisch hielten sich die Absagen aufgrund des Lokführerstreiks aber dennoch in einem überschaubaren Rahmen. Nach einem tollen Networkingabend auf der MS Louisiana Star und einer Kiez-Führung (einige Impressionen finden Sie auf unserer Facebook-Seite), ging es am Donnerstag bereits um 8 Uhr mit dem offiziellen Vortragsprogramm los – für die ganz besonders „Harten“ sogar schon um 6:15 Uhr mit einer gemeinsamen Laufrunde. Maximilian Weber, Country Manager der Intergraph SG&I Deutschland GmbH, begrüßte die zahlenreichen Teilnehmer und gab einen Überblick über die aktuellen Schwerpunkte des Unternehmens. Die von ihm benannten, aktuellen Trends „Digitale Infrastruktur“ und „Cloud Computing“ finden sich passender Weise im Themenplan der gis.Business in Ausgabe 3/2015 im Titelthema und im Special wieder. Dietmar Fillinger, Präsident des Intergraph Beirats für den deutschsprachigen Raum, berichtete darüber hinaus über die Arbeit der bereits bestehenden Nutzer-Gruppen (z. B. die G!NUS-Nutzergruppe) und über die zukünftigen Pläne auf diesem Gebiet. Die offizielle Keynote von Dirk Kollberg, seines Zeichens Senior Viurs Analyst bei Kaspersky Lab, stand unter dem Motto „Von Cyber-Graffiti bis zum Angriff auf kritische Infrastrukturen“ und gab einen Überblick über die Historie von Viren von den 80ern bis heute. Im Anschluss bestand die Gelegenheit, an verschiedenen der mehr als 30 Vorträgen aus den Bereichen „Utilities & Communications“, „Public Safety & Security“, „Öffentliche Verwaltung“ und „Transport & Verkehr“ teilzunehmen. Mich hat man abwechselnd in einem der beiden letztgenannten Vortragsräume gefunden, zwischen Vorträgen über raumbezogene Lösungen und Umweltanwendungen, Luftbildauswertungen im Bereich Kampfmittelräumung in Hamburg (wie passend *g*), Bereitstellung von UAS-Daten bei Geosystems, mobile Datenerfassung (Kompetenzzentrum GIS GmbH) und Lärmbetroffenheit an Schienenverkehrswegen (natürlich nur, wenn die Bahn nicht streikt ;-) ) gefunden. Verfolgt hat mich an diesen beiden Tagen das Goethe-Zitat „Aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen“, das Herr Gennaro vom Rhein Main Verkehrsverbund in seinem Vortrag verwendete und das sich auf meiner Zuglektüre auf der Heimfahrt wiederfand – und was könnte diese beiden Tage in meinem Fall treffender beschreiben? :-) Die vielen Impressionen der Veranstaltung habe ich in einer Galerie auf Facebook für Sie gesammelt. Schauen Sie doch mal vorbei! Bis bald,
Ihre Annika-Nicole Wohlleber P.S.: Der Zug zurück nach Frankfurt war übrigens pünktlicher als ohne Streik *g*Weiterlesen


Pacman für Map-Lover

Passend zum 1. April gibt es bei Google Maps heute die Möglichkeit Pacman auf beliebigen Kartenausschnitten zu spielen. Einfach Adresse eingeben und die Kartenansicht umstellen (links unten). Ob rund ums Büro, den Bundestag oder die Heimat – so lange es genug eingezeichnete Straßen gibt, auf denen Pacman sich bewegen kann, ist alles möglich. Viel Spaß damit! Ich bin dann mal spielen - Sie auch? ;-)Weiterlesen


Geoinformation auf der Cebit

Nachdem im Vorfeld der Cebit der neue Gemeinschaftsstand Geoinformationssysteme im Public Sector Parc angekündigt wurde, habe ich am Donnerstag, den 19. März eine kleine Reise nach Hannover angetreten.
Der Hallenplan lies bereits vermuten, dass es doch eher eine überschaubare Anzahl an Ausstellern in diesem Bereich werden würde – mit nur vier Kleinstständen hatte ich dennoch nicht gerechnet. Dementsprechend durchwachsen war das Feedback der Aussteller: von absoluter Unzufriedenheit bis hin zu großem Erfolg. Disy hatte bereits im Vorfeld erfolgreich die Werbetrommel gerührt und konnte sich so auch über reges Interesse an Ihren Produkten freuen. Weniger aus den Kommunen als mehr aus der direkten IT-Szene seien die Anfragen, so berichtete mir Jürgen Wiggering, Leiter des Business-Teams IT/GIS. Das Software- und Beratungshaus als Karlsruhe hatte die Cebit zuletzt vor drei Jahren mit mäßigem Erfolg besucht, plant aufgrund der diesjährigen positiven Resonanz aber die erneute Teilnahme im kommenden Jahr. Einzig die fehlenden Mitaussteller der Branche trübten den Eindruck. Das Thema Geoinformation hat dennoch an Präsenz auf der Messe zugenommen – auch durch die vielen Gemeinschaftsstände mit Landesämtern und Behörden. Ich bin schon jetzt gespannt, wie das Thema im kommenden Jahr in Hannover präsentiert wird.Weiterlesen


Google Earth Pro jetzt kostenlos

Die seit 2005 unter dem Namen Google Earth bekannte Software ist seit dem 20. Januar 2015 nun auch in der Pro-Version kostenfrei verfügbar. Weiterlesen


Trimble express 2015

Am Dienstag, den 3. Februar, hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit, am Trimble express teilzunehmen. Die Roadshow machte an diesem Tag in Bad Homburg Halt. Rund 60 Gäste (davon 5 Frauen *g*) hatten sich eingefunden, um die Neuheiten von Trimble vorgestellt zu bekommen. Trimble ist mit seinen verschiedensten Produkten in den Bereichen MGIS, GNSS, Tachymeter, Multi-Kamera-Rover, UAV, Bürosoftware, Feldrechner, Scanning, Mobile Mapping und Positioning Services breit aufgestellt. Einen kleinen Einblick in die Neuheiten gab das Unternehmen gleich zu Beginn: Der R10 wurde modernisiert und die Geräte R4, R6 und R8 verfügen nun über ein integriertes 3G-Modem. Der R4 ist außerdem alternativ mit TSC3 (Tastatur statt Slate) erhältlich. Der Imaging Rover V10 kann HDR-Bilder aufnehmen (3 Bilder zur Berechnung) und verfügt nun über einen zweiteiligen Stab, um ihn besser transportieren zu können. Weiterhin wurden die Feldsoftware „Access“ (Version: v2014.20) und die Bürosoftware „Business Center“ (Version v3.40) sowie „Real Works“ (v9.0.1.280), „Trident“ (v7.0) und „eCognition“ (v9.0.2) vorgestellt. Am späten Vormittag stellte Matthias Burg von Müller & Richter einige Praxisbeispiele im Bereich 3D-Laserscanning vor – wie schon am Freitag bei Leica ein Thema, dass die Branche ganz offensichtlich bewegt. Von der Kanalbestandsdokumentation über die Planung, den Bau und die Instandhaltung von Brücken, Hochspannungsanlagen und Tunneln sowie die Analysemöglichkeiten mit terrestrischem Laserscanning bis hin zum Building Information Modeling (BIM). Besonders im Bereich BIM wies Burg auf die verbesserte Qualität der Daten und den leichteren Informationsaustausch zwischen Projektpartnern im ifc-Format hin. Erstaunlich: Beim anschließenden Mittagessen saß ich einigen fragenden Gesichtern gegenüber, die dem Thema BIM in ihren kleinen Vermessungsbüros bisher offenbar noch keinerlei Aufmerksam geschenkt haben. Wie steht es in diesem Bereich bei Ihnen? Spielt BIM in Ihrer täglichen Arbeit eine Rolle? Oder ist BIM für Sie nicht von Relevanz? Schreiben Sie uns doch gern einen Kommentar unter diesen Beitrag! Auch die aktuellen Trends in der GIS-Datenerfassung wurden von Herrn Koort vorgestellt. GIS-Systeme entwickeln sich demnach zu einer Dienstleistung für den gesamten Geospatial Sektor und erfordern umso mehr eine verlässliche Datengrundlage. Um das zu gewährleisten, stellte Koort das Handheld „Trimble GeoFX“ mit seiner Floodlight- und Flightwave-Technologie, dem 3-Achs-Kompensator und 3-Achs-Winkelmesser sowie erweitertem GNSS-Support vor. Eine für mich interessante Erkenntnis: Das Tagesgeschäft in der Vermessung ist nach wie vor die Überführung der analogen Daten in die digitale Welt. Nach dem Mittagessen fanden leider nur knapp über die Hälfte der Teilnehmer den Weg zurück in die Vortragsräumlichkeiten. Ob sich der Rest verlaufen hatte oder zum Mittagsschlaf zurück gezogen hatte, blieb leider unbeantwortet … Das Partnerunternehmen HHK-Datentechnik stellte Aktuelles zur Büro- und Feldsoftware vor:

  • die Planungssoftware „Geograf“,
  • „Geograf A³“ als ALKIS-Lösung,
  • „Geobüro“ als professionelles Tool zum Officemanagement,
  • die Möglichkeiten der Datenerfassung für Vermessung und GIS mit „Penmap“ und
  • das neue Gemeinschaftsprojekt „Geograf  KIVID Feld“ in Zusammenarbeit mit der Firma Burg.
  Den Abschluss der Vorträge bildete das Unternehmen Burg Software und Service. Bernhard Grün stellte die auf Kataster spezialisierten Produkte KIVID, KIVID A³ und KIVID Feld sowie Geoart und das zuvor genannte Geograf KIVID Feld in seinen Funktionen und Einsatzmöglichkeiten vor. Mit persönlichen Gesprächen und Vorführungen klang der erfolgreiche Tag dann bei einer Tasse Kaffee gemütlich aus. Viele Grüße,
Annika WohlleberWeiterlesen


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