WPS for local SDIS – a case study about the applicability and reusability of web processing services (WPS) for Freiburgs spatial data infrastructure (SDI) // WPS in kommunalen GDIS – eine Fallstudie über die Anwendbarkeit und Wiederverwendbarkeit von Web Processing Services (WPS) für die Freiburger Geodateninfrastruktur (GDI)

Gunnar Ströer

Die zunehmende Digitalisierung kommunaler Verwaltungen weckt den Bedarf zur Automatisierung auch komplexer und in verschiedenste Fachdisziplinen hineinreichende Prozessabläufe. Der 2007 durch das OGC verabschiedete Web-Processing-Service-(WPS-)Standard kann für die Implementierung solcher Prozesse herangezogen werden und hat das Potenzial, kommunale Prozessabläufe mit einer GDI zu verbinden und bisher nicht erreichbare fachfremde Verfahren an den Vorteilen einer GDI teilhaben zu lassen. Ob die tatsächliche Implementierung und Nutzung von Prozessen auf Basis von WPS für eine kommunale GDI geeignet ist, wurde im Rahmen einer Masterthesis anhand des komplexen und real existierenden Anwendungsfalls der Evakuierungsplanung bei der Kampfmittelbeseitigung untersucht. Insgesamt wurden dafür acht verschiedene WPS-Prozesse implementiert und auf zwei unterschiedliche Weisen verkettet. Die Untersuchung wird zum einen an der tatsächlichen Umsetzung gemessen und zum anderen an drei allgemeinen Kriterien festgemacht: Wiederverwendbarkeit, Kompatibilität und Benutzerfreundlichkeit.
Schlüsselwörter: OGC, WPS, Web Processing Service, GDI, Geodateninfrastruktur, Prozesskette, Verkettung, Orchestrierung, Freiburg, Kommunalverwaltung, Evakuierung, Kampfmittelbeseitigung

Der Volltext der aktuellen Artikel (< 3 Monate) aus dem Artikelarchiv steht für gis-Abonnenten zur Verfügung.
Hier finden Sie mehr Informationen zum gis-Abonnement.