Analyse von Gefahrenstellen zwischen PKW- und Fahrradfahrern mithilfe von Geodaten

Nicola Forster

Der Freistaat Bayern hat sich die Förderung des Fahrradverkehrs als Ziel gesetzt. Das „Radverkehrsprogramm Bayern 2025“ investiert in den Neubau und die Erneuerung vorhandener Radwege. Damit soll eine durchgehende Sicherheit im Radverkehrssystem gewährleistet werden. Angesichts der Bewerbung als Fahrradstadt befasst sich Augsburg mit Gefahrenquellen im Stadtverkehr. Mithilfe verschiedener Geodatenquellen und Unfalldaten der Polizei wurde ein Bewertungsindex für Straßen und Kreuzungen bezüglich des Unfallrisikos für Radfahrer am Beispiel von Augsburg entwickelt. Verschiedene Attribute wie das Vorhandensein von Ampelanlagen oder der Verlauf von Straßenbahnschienen wurden bewertet. Der Bewertungsindex berechnet für jedes Attribut die Unfallwahrscheinlichkeit. Die Ergebnisse zeigen, dass die Geodaten-basierte Methode zur Risikobewertung für Radfahrer ein wichtiger Ansatz für die zukünftige Fahrradwegeinfrastruktur ist. Als Darstellung der Ergebnisse eignen sich Fahrradkarten besonders gut.
Schlüsselwörter:Gefahrenstellen, Pkw- und Radfahrerunfälle, Unfälle an Kreuzungen, Rechtsabbiegeunfälle, Fahrradstadt Augsburg, Analyse von Gefahrenstellen, Unfalltypen, amtliche Geodaten, Open-Source-Daten

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