Methodological aspects of the spatial analysis of geosocial media feeds: from locations towards places // Methodische Aspekte der räumlichen Analyse geozozialer Medien: von Lokationen zu Orten

René Westerholt

Geosoziale Medien sind zu einem festen Bestandteil der geographischen und GIScience-Forschung geworden. Sie erlauben Erkenntnisse auf unterschiedlichen Bereichen, die oft aus traditionellen Datenquellen nicht gewonnen werden können. Über die Verwendung als zusätzliche Datenquelle hinausgehend existiert jedoch nur eine begrenzte Menge an Forschungsarbeit, die die Wesensart dieser neuartigen Datensätze an sich untersucht. Dieser Beitrag befasst sich mit dem Zusammenspiel statistischer räumlicher Analysemethodik mit den räumlichen Eigenschaften geosozialer Mediendaten. Die Ergebnisse zeigen, dass viele verfügbare räumliche Analysetechniken nicht in der Lage sind, die Eigenschaften geosozialer Mediendaten zu adressieren. Ferner wird argumentiert, dass die Untersuchung geosozialer Medien und verwandter Datenquellen zu einer Verschiebung des Analysefokus von objektiven Koordinaten hin zu subjektiv konzeptualisierten Orten führt. Es werden Forschungsarbeiten der letzten Jahre diskutiert und in einer Zusammenschau übergreifende Schlüsse gezogen. Abschließend wird eine Forschungsagenda zur Unterstützung der zukünftigen Wissensgenerierung aus geosozialen Mediendaten und verwandter, nutzergenerierter Daten formuliert.
Schlüsselwörter: Geosoziale Medien, Twitter, räumliche Analyse, räumliche Autokorrelation, Ort

Der Volltext der aktuellen Artikel (< 1 Jahr) aus dem Artikelarchiv steht für gis-Abonnenten zur Verfügung.
Hier finden Sie mehr Informationen zum gis-Abonnement.