Monitoring einer Schleuse mittels Persistent-Scatterer-Interferometrie

Philipp Jacob Schneider, Uwe Sörgel

Die Auswertung hoch aufgelöster Synthetic-Aperture-Radar-Daten (SAR) mittels Persistent-Scatterer-Interferometrie (PSI) kann kleinste Oberflächenbewegungen detektieren und bietet so eine Möglichkeit, bodengebundene Überwachungsmessungen durch eine Satellitentechnik zu ergänzen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts soll ein Schleusenbauwerk überwacht werden, in dessen Umfeld sich bekannte Bodensetzungen von etwa 1 cm/Jahr abzeichnen. Durch die parallele Auswertung und die anschließende Kombination zweier Messreihen aus unterschiedlichen Beobachtungswinkeln können die redundanten Messungen in Radialrichtung (Line-of-Sight) in ihre vertikale und horizontale (West-Ost-)Komponenten zerlegt werden. Es kann gezeigt werden, dass sich die PSI-Technik dazu eignet, kleinräumige Deformationen im Umfeld des Wasserbauwerks aufzudecken sowie den Jahresgang der eigentlichen Schleuse abzubilden.
Schlüsselwörter: Persistent-Scatterer-Interferometrie, Bauwerksmonitoring

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