40 Jahre Landinformationssysteme – Rückblick und Status quo − Teil 1

Erich G. Wieser

Landinformationssysteme (LIS) scheinen in der Bundesrepublik Deutschland in Vergessenheit geraten zu sein. Die heutigen kataster- und grundstücksbezogenen Geo-Informationssysteme übernehmen die Bedeutung und Funktionen der LIS. In einem Rückblick werden Entwicklungen der LIS skizziert und eine Bestandsaufnahme durchgeführt, in der neben der Bedeutung des Basissystems die integrierenden und ebenenübergreifenden Aspekte des LIS im Mittelpunkt stehen. Bei diesen erfordern Planung, Organisation und Steuerung ein Geo-Informationsmanagement (GIM) mit zentralen und dezentralen Verantwortungen. GIM kommt in der aktuellen Diskussion um die Innovation und Digitalisierung grund- und bodenbezogener Aufgabenfelder in den öffentlichen Verwaltungen eine besondere Bedeutung zu. Das Thema Digitalisierung öffnet den LIS weitere Ausbaupotenziale auf kommunaler Ebene. Im folgenden ersten Teil werden die Entwicklungen der Landinformationssysteme bis zur Mitte der 1990er-Jahre in Erinnerung gerufen. Anschließend – im zweiten Teil – wird auf die Entwicklungen der Geo-Informationstechnologie eingegangen, die seit Mitte der 1990er-Jahre erfolgten.
Schlüsselwörter: Landinformationssystem, Geo-Informationsmanagement, Digitalisierung

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