Calibration of Terrestrial Laser Scanners // Kalibrierung terrestrischer Laserscanner

Christoph Holst, Hans Neuner, Andreas Wieser, Thomas Wunderlich, Heiner Kuhlmann

Die Kalibrierung von Laserscannern ist nötig, um systematische Abweichungen in aufgenommenen Punktwolken zu reduzieren. Außerdem kann die Kalibrierung von Laserscannern damit motiviert werden, dass Anwendern aktuelle Qualitätsinformationen zur Verfügung stehen sollten. Zur Kalibrierung eines terrestrischen Laserscanners muss ein funktionales Kalibriermodell aufgestellt werden. Dieses Kalibriermodell stimmt nur teilweise mit demjenigen eines Tachymeters überein, sodass eine Erweiterung der bekannten Kalibrierfunktionen nötig ist. Erschwerend bei dieser Erweiterung wirkt die Tatsache, dass die Instrumentenhersteller ihre Kalibrierfunktionen und Kalibrierverfahren nur bedingt mitteilen. Nach Auslieferung des Laserscanners an den Nutzer können die Parameter des funktionalen Kalibriermodells durch eine Selbstkalibrierung basierend auf einem Kalibrierpunktfeld geschätzt werden. Die Entwicklung einer optimalen Konfiguration dieses Kalibrierfelds steht derzeit im Fokus verschiedener Forschungseinrichtungen. Dieser Beitrag gibt einen aktuellen Überblick über die Kalibrierung terrestrischer Laserscanner, basierend auf einer Beschreibung von Laserscannerspezifikationen, Prüfverfahren und gerätespezifischen Unvollkommenheiten, die zu systematischen Abweichungen führen.
Schlüsselwörter: Terrestrisches Laserscanning, Abweichungsursachen, systematische Abweichungen, Spezifikationen von Laserscannern, Systemkalibrierung, Prüfverfahren

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