Weiterbildung und Lebenslanges Lernen

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Man lernt nie aus …

… und ganz besonders nicht im Berufsleben. In unserer sich rasant entwickelnden Welt können wir am Ende eines jeden Jahres doch immer wieder auf beachtliche Neuerungen und Weiterentwicklungen in allen Lebensbereichen zurückblicken. Ständig lernen wir neue Vokabeln für innovative Dinge, die unser Leben leichter machen – sofern wir wissen, wie wir sie richtig einsetzen.

Natürlich ist eines der Ziele der gis.Business, Sie als Leser über Neuigkeiten, Trends, Produktentwicklungen und interessante Anwendungen im deutschsprachigen GIS-Umfeld zu informieren. Aber sicherlich reicht es dem einen oder anderen von Ihnen nicht, einen informativen Artikel oder auch nur eine kurze Pressemitteilung zu einem bestimmten Thema zu lesen. Sie möchten vielleicht gerne tiefer in ein Thema eintauchen oder auch selbst zu den Anwendern neuen Wissens und neuer Technologien zählen.  

Bildung macht attraktiv

Damit kommen wir beim Thema unseres Specials an: Weiterbildung und lebenslanges Lernen. Ist es nicht ein wunderbares Gefühl, etwas Neues zu lernen? Uns weiterzuentwickeln, einmal einen anderen Weg zu gehen, um zum Ergebnis zu kommen und mit den Entwicklungen der Zeit Schritt halten zu können? „So ein bisschen Bildung ziert den ganzen Menschen“ sagte schon ­Heinrich Heine. Wer gebildet ist, ist schließlich nicht nur auf dem Arbeitsmarkt attraktiv. Aber auch Henry Ford findet die passenden Worte: „Jeder, der aufhört zu lernen, ist alt, mag er zwanzig oder achtzig Jahre zählen. Jeder, der weiterlernt, ist jung, mag er zwanzig oder achtzig Jahre alt sein.“ Und dies gilt insbesondere für die technologieorientierte Geo-Branche.

Lebenslanges Lernen

Lebenslanges Lernen bedeutet allerdings nicht, dass man sein ­Leben lang Fakten und Vokabeln pauken sollte, sondern dass man dazu fähig ist, Probleme selbstbewusst, intelligent und ­kreativ zu lösen und die Herausforderungen des Lebens zu ­bewältigen [1]. Man lernt also in einem sich wandelnden Berufsumfeld gewissermaßen ständig mit den neuen Aufgaben, die es zu lösen gilt. ­Neben dem beruflichen Umfeld gilt aber auch das familiäre und soziale Umfeld als lern- oder kompetenzförderlich [2]. Wir werden also allein durch die Teilnahme am Alltag zu lebenslangen Lernenden. Je aktiver wir uns wechselnden Heraus­forderungen stellen, desto besser lernen wir. 

Weiterbildung

Konkreteres Lernen von neuen Inhalten erfolgt dann über spezielle Weiterbildungsangebote. Das Angebot auf dem GIS-Markt ist vielfältig, wie Sie auf diesen Seiten sehen können. Möglichkeiten, sich weiterzubilden, reichen von Tagesangeboten über mehrmonatige Schulungen zu ganzen Masterstudien­gängen, die genau so angelegt sind, dass sie zu den Bedürfnissen und Möglich­keiten derjenigen passen, die schon im Berufsleben ­stehen.

Erwartungen

Doch was wird denn heute von jemandem, der im GIS-Bereich arbeitet, erwartet? Eine Studie der University of West Georgia (USA) ergab – basierend auf der Analyse von knapp 1.000 Stellenausschreibungen im GIS-Bereich –, dass vor allem Kompetenzen wie GIS-Analysen und Modellierung in über 56 % der Stellenausschreibungen gefragt waren [3]. Dabei ging es ganz konkret um Aufgaben wie Luftbildanalysen, Datenanalysen, Datenbankentwicklung, Data Mining, Netzwerkanalysen und/oder räum­liche Statistik. An zweiter Stelle waren jedoch – noch vor weiteren fachlichen Kompetenzen – in fast 46 % der Stellenausschreibungen Kommunikationsvermögen, soziale Kompetenz, Eigenmotivation und Unabhängigkeit gefragt. Ein Zeichen dafür, dass fachliche Kompetenzen nicht ausreichend sind: Es werden Menschen gesucht, keine Maschinen.

Grundbildung reicht nicht

In besagter Studie, um das noch zu ergänzen, standen für GIS-Programmierer bzw. -Entwickler die Entwicklung von Webanwendungen oder mobilen Anwendungen ganz oben auf der Anforderungsliste. Das ist sicherlich ein gutes Beispiel dafür, dass die Ausbildung, die alle diejenigen erhalten haben, bevor diese Themen im Kommen waren, nicht ausreichend ist, um den aktuellen Forderungen im einst erlernten Feld noch gerecht zu werden.
Das ist aber auch das Schöne an unserer Geo-Branche: Wir stehen ständig vor neuen Herausforderungen und dürfen unseren Geist mit immer wieder neuem Wissen füttern. Nutzen Sie diese Gelegenheiten und erfreuen Sie sich daran!

AGIS GmbH: Fortbildungsreihe „Geodatenmanager“

Der Bedarf an Geodatenmanagern ist sehr groß, um die Qualifizierung und Qualitätssicherung von Daten zur Optimierung von Geschäftsprozessen sicherzustellen. Die AGIS GmbH hat das frühzeitig erkannt und bei der Entstehung und Etablierung des neuen Berufsbildes „Geodatenmanager“ mitgewirkt: Im Frühjahr 2005 wurde die Kursreihe „Geodatenmanager“ konzipiert, vorgestellt und im Herbst des gleichen Jahres erfolgreich durchgeführt. Im Jahr 2008 wurde die AGIS für das Kursangebot Geodatenmanager mit dem 1. Preis „Weiterbildung Innovativ 2008“ im Wettbewerb der Fortbildungsanbieter vom Hessischen Wirtschaftsminister prämiert.

Zielgruppe

Das Seminarprogramm spricht primär im Beruf stehende „gewerbliche“ Interessenten an. Dadurch profitieren Teilnehmer und Arbeitgeber und teilen sich den Nutzen.

Voraussetzungen

Für die Teilnahme an Kursen gibt es keine formalen Zulassungsvoraussetzungen. Empfehlenswert ist eine Geodaten-affine Vorbildung und/oder eine mindestens zweijährige Berufspraxis im Bereich der Geodatenverarbeitung.

Inhalte und Organisation

Die Seminarinhalte werden kontinuierlich an die technischen und institutionellen Weiterentwicklungen angepasst. Somit wird auch das ursprünglich dreistufige Kurskonzept im Laufe der Zeit um weitere Seminare ergänzt. Das aktuelle Angebot setzt sich aus den Bausteinen Geoprocessing, Professional SQL, WebMapping & WebServices, Spatial SQL, Rechtsgrundlagen, FME für Geodatenmanager sowie Tile Services zusammen, die als Zwei- bzw. Drei-Tagesveranstaltungen in Kleingruppen mit maximal acht Teilnehmern absolviert werden. Pro Halbjahr wird eine komplette Staffel angeboten. Von entscheidender Bedeutung ist die Vermittlung software- bzw. herstellerunabhängiger Methoden und Instrumente zur Problemlösung. Die Auseinandersetzung mit Rechtsfragen ergänzt thematisch den vielfältigen Umgang mit Geodaten. Ein weiterer Schlüssel für den Erfolg ist die Modularität. Die kompakten Kurse können von den Teilnehmern individuell nach Vorkenntnissen oder bevorstehenden Aufgaben und Berufszielen kombiniert werden.

Zertifizierung

Kooperationen mit Ingenieurkammern, sowie UNIGIS Salzburg, die Zertifizierung zur geprüften Weiterbildungseinrichtung durch Weiterbildung Hessen e. V. und die Möglichkeit, dass sich Kursteilnehmer durch die Europäische Prüfungszentrale (Hannover) zum Geodatenmanager zertifizieren lassen können, sind weitere Gründe dafür, dass die AGIS zwischenzeitlich über 500 Teilnehmer/innen aus dem ganzen Bundesgebiet und den unterschiedlichsten Berufszweigen zu den Kursen begrüßen durfte.

Vielfältige Informationen zum Kursangebot „Geodatenmanager“ (Inhalte, Termine, Kursgebühren, Anmeldung) können auf www.fortbildung-geodaten.de abgerufen werden.

Kontakt

AGIS GmbH
Schönberger Weg 9
60488 Frankfurt am Main

T: 0 69 / 24 70 14 – 0
E: info(at)fortbildung-geodatenspamfilter.de 

Ansprechpartner: Oliver Best, T: 0 69 / 24 70 14 – 17

Codematix GmbH Jena: GIS-Fachkraft IHK

Codematrix bietet im Bereich der Fort- und Weiterbildungen verschiedene Varianten an:

  • Experte für Geographische Informationssysteme (inkl. Fachkraft (IHK) für GIS): 480 Unterrichtsstunden/12 Wochen.
  • Experte für Geographische Informationssysteme & CAD (inkl. Fachkraft (IHK) für GIS); zusätzlich AutoCAD: 720 Unterrichtsstunden/18 Wochen.

 

Durch das modulare Ausbildungspaket zur ‚Fachkraft für GIS‘ lernen die Teilnehmer neben den Grundlagen und dem Umgang mit GIS-Systemen auch das selbstständige Lösen gestellter Praxisaufgaben inkl. verschiedener Datenformate zur Haltung raumbezogener Daten und Standards bei der Erstellung und der Integration anderer Datensätze. Die Ausbildung ist praxisnah und umfangreich.

GIS Spezialanwendungen (240 Unterrichtsstunden/6 Wochen):
Im Anschluss an die zuvor genannten Varianten kann das Modul „GIS–Spezialanwendungen“ besucht werden. Hard- und Software, Lizenzen, Arbeitsräume und Arbeitsplätze werden zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmer selbst oder eine Institution/öffentliche Einrichtung/Unternehmen liefert Themenstellungen aus verschiedenen Fachgebieten. Die Betreuung erfolgt durch die Codematix GmbH sowie einem Praktikumsverantwortlichen des Themengebers.

Planung- und Umweltrecht (80 Unterrichtsstunden/2 Wochen):
Im Modul „Planung- und Umweltrecht“ werden denen Teilnehmern grundsätzliche Kenntnisse der für die Planungs- und Genehmigungsverfahren relevanten Gesetze, aber auch die sich daraus ergebenden Konsequenzen hinsichtlich des Strafgesetzbuches vermittelt.

Zielgruppe

Die Kursteilnehmer kommen i. d. R. aus dem angewandten naturwissenschaftlichen oder planerischen Bereich. Zusätzlich bietet GIS zunehmend auch für Marketingexperten, Archäologen, Wirtschafts- und Politikwissenschaftler und Soziologen ein interessantes Betätigungsfeld.

Förderung und Zertifizierung

Das Codematrix-Bildungszentrum ist zertifiziert, sodass die Weiterbildungen z. B. über einen Bildungsgutschein (BGS) durch die Arbeitsagentur, das Jobcenter, Rentenversicherungen, die Bundeswehr oder den Arbeitgeber förderfähig sind.

Die Weiterbildungen können mit einem externen Zertifikat, z. B. IHK oder LCCI, abgeschlossen werden. Für die Fachgebiete GIS und CAD-Technik ist Codematrix bundesweit der einzige Anbieter mit anerkanntem IHK Abschluss. Alle Kurse sind darüber hinaus durch den TÜV zertifiziert.

Ablauf

Der Unterricht findet wochentags von 8.00 bis 15.00 Uhr statt. Die Kurse werden durch Fachdozenten im Rahmen von Präsenz-/Frontalunterricht durchgeführt.

Kontakt

Codematix GmbH
Felsbachstraße 5/7, 07745 Jena
T: 03641/3038-0
E: bildung(at)codematixspamfilter.de

I: www.codematix-bildungszentrum.de

Die FOSS Academy: Geoinformatik-Schulungen mit freier Software

„Aufwind durch Wissen“ – unter diesem Motto bietet die FOSS Academy praxisorientierte Schulungen zum Thema GIS mit Open Source an.

Die FOSS Academy, kurz für Akademie für Freie und Open Source Software, ist ein Schulungsinstitut der WhereGroup GmbH & Co. KG. An verschiedenen Standorten in Deutschland werden – teils in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern – Schulungen zu aktuellen Themen aus dem Bereich „GIS mit mit freier Software“ angeboten.

Inhalte

Thematisch werden sämtliche Module einer Geodaten-Infrastruktur behandelt: von Datenhaltungskomponenten über Kartenserver bis hin zu Webclients und Desktop-Systemen. Hinzu kommen Veranstaltungen, die sich mit der grundlegenden Konzeption von standardkonformen Geodateninfrastrukturen sowie speziellen Aspekten wie der Sicherheit oder freien Geodaten widmen. Zu den zentralen Open-Source-GIS-Technologien, die bei der FOSS Academy geschult werden gehören MapServer, GeoServer, Mapbender3, GeoKettle, PostgreSQL/PostGIS und QGIS.

Organisation & Zertifizierung

Zweimal im Jahr werden die Kompaktkurse Sommer- und Winterschule angeboten. Diese vermitteln in jeweils fünf Tagen das Grundwissen zum Aufbau von Geodaten-Infrastrukturen mit freier Software. Dabei werden nicht nur die notwendigen technischen Grundlagen mit verschiedenen Schwerpunkten vermittelt, sondern mit Unterstützung der Trainer individuelle GDIs aufgebaut. Im Rahmen des Kompaktkurses können die Teilnehmer das Zertifikat „Aufbau einer Geodaten-Infrastruktur mit Open Source (IHK)“ erwerben.

FOSS Academy Geoinformatik-Schulungen im Ausmaß von mindestens zwei Schulungstagen können im Wahlpflichtfach des UNIGIS Studium der Universität Salzburg anerkannt werden.

Zielgruppe

Die offenen Schulungen der FOSS Academy richten sich an Teilnehmer aus Unternehmen, Behörden sowie an Privatkunden und Studenten. Das komplette Programm wird auch als Inhouse-Schulung an Firmen-Standorten oder in Behörden angeboten. Darüber hinaus gibt es die Expertenschulungen, die thematisch, zeitlich und örtlich maßgeschneidert auf die Anforderungen der Teilnehmer ausgerichtet sind.

Kontakt

FOSS Academy
c/o WhereGroup GmbH & Co. KG
Eifelstraße 7
53119 Bonn

T: +49 (0)30 / 37 30 29 -70
E: info(at)foss-academyspamfilter.com
I: www.foss-academy.com

GIS-Akademie Hamburg - Berlin - Dortmund

Projektbeispiel GIS und Webmapping, Berlin

Die GIS-Akademie vermittelt ihren Teilnehmern fundierte GIS-Kenntnisse, auf deren Basis sie im Anschluss an die Kurse die meisten der zurzeit gängigen GIS-Systeme bedienen können. Der Fokus liegt bei einem ausgewogenen Verhältnis theoretischer und praktischer Schulungsanteile. Eine individuelle Betreuung der Teilnehmer ist dabei besonders wichtig; die Dozenten und Leiter/-innen der Weiterbildungen stehen für individuelle Beratungsgespräche gerne zur Verfügung.

Weiterbildungsangebote

  • In Hamburg und Dortmund: GIS und Geodatenspezialist
  • In Berlin: GIS Analyst, GIS und Webmapping
  • Deutschlandweit: Individuelle Firmenschulungen

Zielgruppe

Die Weiterbildungen in Hamburg und Dortmund richten sich an Interessenten mit einem Studienabschluss aus den Fachbereichen Geographie, Geowissenschaften, Geologie, Biologie, Archäologie, Bau- und Vermessungswesen, Raumplanung, Architektur oder verwandter Studiengängen, sowie Bau- und Vermessungstechniker/innen mit Berufserfahrung.

Die in Berlin angebotenen Weiterbildungen „GIS Analyst“ und „GIS und Webmapping“ richten sich an Interessierte verschiedenster Fachbereiche, in denen räumliche Daten verarbeitet, ausgewertet und visualisiert werden. Vorkenntnisse im Umgang mit einem GIS sind für die mehrmonatigen Schulungen von Vorteil, bilden allerdings keine Voraussetzung. Bei kürzeren Schulungen, die spezielle Themen behandeln, werden GIS-Grundkenntnisse vorausgesetzt.

Inhalte und Ablauf

Die geförderten Weiterbildungen dauern zwischen drei und neun Monaten, individuelle Kurzschulungen werden schon ab einem Tag angeboten.

In den Weiterbildungskursen werden in einer vier- bis fünfmonatigen Theoriephase Grundlagen und umfassende Kenntnisse in verschiedenen Geoinformationssystemen, GIS-Projektmanagement Koordinatensystemen, Geodatenbanken und der GIS-Programmierung mit Python vermittelt.

Der Kurs „GIS Analyst“ setzt anschließend den Fokus auf Geostatistik und GIS-Analysen aus verschiedenen Anwendungsbereichen wie Geomarketing, Umwelt, Planung und Fernerkundung.

Der Kurs „GIS und Webmapping“ setzt den Schwerpunkt auf Webtechnologien und vermittelt fundiertes Wissen in wichtigen Software- und Anwendungsbereichen, die für die Erstellung von Webmapping-Lösungen und komplexen Geoportalen oder Client-Server-Anwendungen erforderlich sind.

In der für die Teilnehmer der Kurse in Berlin optionalen dreimonatigen Praktikumszeit können die Teilnehmer/-innen das Gelernte in der Berufspraxis anwenden und gleichzeitig wichtige Kontakte knüpfen.

Im Kurs „GIS und Geodatenspezialist“ schließt sich eine vierwöchige Projektphase an die Theoriephase an, in der die Teilnehmer bereits eigene Projekte für ein Unternehmen der GIS-Branche bearbeiten. Abschließend folgt ein dreimonatiges Praktikum, um die theoretischen GIS-Kenntnisse zu vertiefen und erste Kontakte zu einem Unternehmen zu knüpfen.

Abschlussstatistiken

Die langfristige Vermittlungsquote der GIS-Akademie liegt bei 50-60 % direkt nach Abschluss der Weiterbildung, weitere sechs Monate nach Kursabschluss liegt sie sogar bei 80-90 %.

Zertifizierung und Fördermöglichkeiten

Die Weiterbildungskurse sind nach §§ 179/180 SGB III / §§ 3,4 AZAV zertifiziert und können von der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter über einen Bildungsgutschein gefördert werden. Damit werden alle Kosten für die Weiterbildung übernommen.

Die GIS-Akademie bietet darüber hinaus auch individuelle Firmenschulungen in den Räumlichkeiten des beauftragenden Unternehmens an.

Kontakt

GIS-Akademie Hamburg
Gotenstr. 14, 20097 Hamburg
T: +49 40 / 30 39 31 24
I: www.gis-akademie.de
E: weiterbildung(at)gis-akademiespamfilter.de

GIS-Akademie Berlin
Pflügerstr. 56, 12047 Berlin
Katrin Hannemann
T: +49 30 / 82070659
E: hannemann(at)gis-akademiespamfilter.de
I: www.gis-trainer.de

Hochschule Anhalt: Online-Masterstudium Geoinformationssysteme

Die meisten Fachanwender von Geoinformationssystemen (GIS) verspüren aufgrund der rasend schnellen technischen Entwicklung den Wunsch, in diesem Bereich eine dezidierte Ausbildung vorzunehmen. Deshalb wurde im Jahre 2010 der Online-Masterstudiengang Geoinformationssysteme an der Hochschule Anhalt (Campus Dessau) aus der Taufe gehoben.

Zielgruppe

Das Fernstudium richtet sich an Anwender von Geoinformationssystemen, die in der kommunalen Verwaltung, im Planungsbereich, im Umwelt- und Naturschutz, in der Versorgungswirtschaft, im Marketing und anderen Bereichen arbeiten oder die Verbindung zu GIS mit ihrem persönlichen Arbeitsumfeld planen.

Inhalt und Organisation

Das fünfsemestrige Fernstudium entspricht in Qualität, Umfang und Wertigkeit einem Direktstudium. Für diesen Online-Weiterbildungsstudiengang ist der hohe Anteil an betreutem Selbststudium charakteristisch (90 Prozent der Studieninhalte sind internetfähig aufbereitet). Die Teilnehmer studieren über eine moderne Lernplattform, unabhängig von Hörsaal und Lehrveranstaltungen, ganz nach ihren individuellen Bedingungen. Das Lerntempo und die Intensität bestimmen sie während der Selbstlernphasen überwiegend selbst. Diese werden pro Semester zweimal kurz durch Präsenzphasen an je einem Wochenende unterbrochen.

Teilnehmer

Die derzeit über 65 eingeschriebenen Studierenden kommen aus dem gesamten deutschen Bundesgebiet, einige sogar aus der Schweiz und aus Frankreich. Das Durchschnittsalter beträgt etwa 32 Jahre. Obwohl in den Ingenieurwissenschaften eher weniger weibliche Beschäftigte arbeiten, studieren in diesem Studiengang ca. 40 Prozent Frauen.

Voraussetzungen

Interessierte werden für das Online-Masterstudium GIS zugelassen, wenn sie einen ersten akademischen Abschluss sowie mindestens ein Jahr Berufserfahrung im Umfeld von Geoinformationssystemen nachweisen können.

Dauer/Termine

Der Studienbeginn ist jährlich Ende September.

Kontakt

Hochschule Anhalt, FB 3, IGV
Bauhausstraße, 806846 Dessau

T: +49 340 5197 1573
F: +49 340 5197 3733
E: master-gis(at)afg.hs-anhaltspamfilter.de
I: www.beMasterGIS.de 

 

Hochschule Mainz: berufsbegleitender Masterstudiengang Geoinformatik

Analyse von Geoinformationssystemen bei den Kreisverwaltungen in Rheinland-Pfalz (Quelle: Screenshot des Geoportals der Kreisverwaltung Mainz-Bingen)

Geoinformationssysteme haben sich in den unterschiedlichsten Branchen etabliert. Potenzielle GIS-Anwender sind alle mit Planungsaufgaben und mit der Verwaltung umfangreicher raumbezogener Datenbestände befassten Institutionen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Weiterbildungsstudiums erwerben die Qualifikation, unterschiedliche Aufgaben in der Planung und Ausführung raumbezogener Projekte zu übernehmen.

Zielgruppe

Personen mit abgeschlossenem Erststudium, die sich im Bereich Geoinformationssysteme fundiert weiter qualifizieren wollen.

Studieninhalte

Das Studium besteht aus neun Studienmodulen und der Masterarbeit:

  • Datenerfassung aus Abbildungen
  • Georeferenzierung und Datenerfassung
  • Softwareentwicklung und Datenorganisation
  • Datenmodellierung und Analyse
  • Digitale Bildverarbeitung
  • Interaktive Visualisierung und Internet
  • GIS-Projekte
  • Wählbare Module aus: Betriebswirtschaft, Planung, Medien-Design, Landinformation

Ziel: Master of Engineering (M. Eng.)

Voraussetzungen

Voraussetzung für das Aufbaustudium sind ein qualifizierter Bachelor- oder Diplomabschluss einer Hochschule (Fachhochschule oder Universität) in einem geeigneten Studiengang und entsprechende qualifizierte Berufstätigkeit von mind. einem Jahr nach dem Erststudium. Bewerber mit entsprechenden DV-Kenntnissen und einem abgeschlossenen Studium des Bauingenieurwesens, der Architektur, der Informatik, der Geographie, der Geologie, des Vermessungswesens, der Kartographie, der Landesplanung, der Agrarwissenschaft, der Forstwirtschaft, des Umweltschutzes und der Mathematik werden ohne weitere Nachprüfung aufgenommen. Absolventen anderer Studiengänge können unter bestimmten Voraussetzungen nach Absprache aufgenommen werden.

Neu: Bei der Erfüllung bestimmter Voraussetzungen können auch Interessierte ohne Hochschulabschluss für den Studiengang zugelassen werden. Bitte sprechen Sie uns an!

Dauer/Termine

Zwei Jahre, Beginn jedes Jahr im März zum Sommersemester.

Kontakt

Hochschule Mainz
LE Geoinformatik und Vermessung
Prof.Dr.-Ing. Hartmut Müller
Lucy-Hillebrand-Str. 2
55128 Mainz

T: +49 6131 / 628-1438
E: gv_weiterbildung@lists.hs-mainz.de
I: www.hs-mainz.de/technik/geoinformatik-und-vermessung

Zertifikatsstudium Geodatenmanager/in – praxisnah, berufsbegleitend und forschungsbasiert

Zertifikatsstudium Geodatenmanager/in – praxisnah, berufsbegleitend und forschungsbasiert

Zertifikatsstudium Geodatenmanger (Quelle: Geographisches Institut / Uni Tübingen)

Das Geographische Institut der Universität Tübingen bietet eine berufliche Weiterbildung zum „Geodatenmanager/in“ mit wissenschaftlichem Hintergrund an.

Zielgruppe

Das als Zertifikatsstudium konzipierte Programm richtet sich an Personen, die in ihrem beruflichen Alltag mit räumlichen Daten arbeiten oder in diesem Geschäftsfeld tätig sein wollen.

Voraussetzungen

Sie verfügen über einen Hochschulabschluss oder vergleichbare berufliche Kompetenzen. Vorausgesetzt werden gute EDV-Kenntnisse.

Inhalte

Das Studium vermittelt grundlegende und vertiefende Kenntnisse zu geographischen Informationssystemen (GIS) und ist in drei Lehrgänge (Certificate of Advanced Studies, CAS) unterteilt. Jedes CAS besteht aus mehreren Modulen, die auch einzeln gebucht werden können. Wer alle drei Zertifikatslehrgänge erfolgreich absolviert hat, erhält ein „Diploma of Advanced Studies (DAS) „Geodatenmanager/in“.

CAS GIS

In fünf einzelnen Modulen erarbeiten Sie sich Grundlagenwissen über Geographische Informationssysteme und werden in die Arbeitsfelder des Geodatenmanagements eingeführt. Mit kommerzieller und Open-Source-Software lernen Sie Werkzeuge zur Geoprozessierung kennen.

CAS Geodaten

Aufbauend auf den Inhalten des CAS GIS werden spezielle Aspekte der Geoinformatik vertieft. Räumliche Datenbanken und Web-GIS bilden die Grundlage für den Aufbau einer Geodateninfrastruktur (GDI), mit Grundkenntnissen der Programmierung und der Statistik erweitern Sie die Möglichkeiten der Geodatenverarbeitung.

CAS Fernerkundung

Fernerkundungsdaten aus Satelliten, Flugzeugen und UAV (Drohnen u. a.) stellen mittlerweile einen wichtigen Input für geographische Informationssysteme dar. Sie arbeiten mit hochauflösenden und detailgenauen Bilddaten, die thematische Informationen enthalten. Mit Klassifikation und Mustererkennung lernen Sie, Methoden aus der Wissenschaft in die Praxis umzusetzen.

Ablauf

Die Inhalte werden sowohl im Rahmen von Präsenztagen an den Wochenenden in Tübingen also auch in einer betreuten Onlinephase vermittelt. Durch den hohen Praxisanteil sind die Absolventinnen und Absolventen in der Lage, GIS-Projekte in Eigenverantwortung durchzuführen.

Informationen

Nächster Starttermin für das CAS GIS: 10.11.2016

Kostenlose Online-Informationsveranstaltung: 17.10.2016 und 24.10.2016 von 17:00-18:30 Uhr. Anmeldung unter: wissenschaftliche-weiterbildung(at)uni-tuebingenspamfilter.de oder 07071-2976837

Kontakt

Eberhard Karls Universität Tübingen
Dezernat II - Studium und Lehre
Tübinger Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung
Wilhelmstraße 11
72074 Tübingen

T: 07071-2976837
I: www.wissenschaftliche-weiterbildung.info

UNIGIS Fernstudien: Geoinformatik-Qualifikation aus Salzburg

UNIGIS Fernstudien: Geoinformatik-Qualifikation aus Salzburg

Die räumliche Dimension steht heute mehr denn je im Mittelpunkt, Kompetenzen in Geoinformatik sind in einer Vielzahl beruflicher Tätigkeitsfelder stark nachgefragt. Wenig überraschend ist daher der Erfolg der UNIGIS Studien der Universität Salzburg: in den bald 25 Jahren dieses Angebots haben nahezu 2000 Studierende ihr Ziel erreicht, dazu kommen noch die Absolventen der weltweiten Partneruniversitäten.

Mögliche Abschlüsse

Als (mindestens) zweijähriger postgradualer Studiengang zielt der UNIGIS ‚MSc‘ auf die umfassende Vermittlung fundierter Kenntnisse zu Geoinformatik und GIScience. Graduierte sind insbesondere zur Leitung von Projekten, Arbeitsgruppen und Abteilungen qualifiziert.

Das UNIGIS professional Zertifikat kann in einem Jahr absolviert werden und richtet sich an alle, die rasch einen praxisorientierten Einblick in die Methodik und den Einsatz von GIS benötigen. UNIGIS professional führt zum postgradualen Zertifikat „Akademische/r Geoinformatiker/in“.

Voraussetzungen

Um für den UNIGIS MSc Lehrgang zugelassen zu werden, ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium notwendig. Die Zulassungsvoraussetzung für den UNIGIS professional ist die allgemeine Hochschulreife (Matura/Abitur).

Inhalt

Methodische Schwerpunkte können in beiden Studien durch gezielte Kombination von Wahlfächern gesetzt werden. Damit wird eine breite Palette von Berufsprofilen adressiert, aber auch unterschiedliche Vorkenntnisse berücksichtigt und ausgeglichen. Kreative Problemlösung und Design von geoinformatischen Infrastrukturen stehen im Mittelpunkt der anvisierten Kompetenzen, dazu steht Studierenden eine umfassende Palette von einschlägigen Softwareprodukten zur Verfügung.

Organisation

UNIGIS Programme stimmen curricular, bzgl. erworbener Kompetenzen und hinsichtlich der Bologna-Konformität mit entsprechenden Präsenzstudien überein, sind jedoch organisatorisch auf berufsbegleitendes Studium optimiert. Die rezente Akkreditierung von UNIGIS MSc wie auch UNIGIS professional durch die Agentur AQ Austria bestätigt die herausragende Qualität wie auch die Einordnung in nationale wie auch europäische Qualifikationsrahmen.

Postgraduale Geoinformatik-Qualifikationen der Universität Salzburg ermöglichen nicht nur attraktive Karrieren, sondern persönliche Weiterentwicklung im Sinne lebenslangen Lernens!

Kontakt

Interfakultärer Fachbereich Geoinformatik – Z_GIS/UNIGIS
Hellbrunner Straße 34
5020 Salzburg

I: www.unigis.at

xMOOC und cMOOC

Denjenigen, die gerne ein paar neue Dinge lernen wollen und auf diesen Seiten nicht fündig werden, sei die Teilnahme an einem MOOC ans Herz gelegt. „Massive Open Online Course (MOOC)“, also kostenlose Onlinekurse auf Hochschulniveau, gewinnen mehr und mehr an Bedeutung, auch im GIS-Bereich. Die einfachste Variante sind xMOOC, aufgezeichnete Vorlesungen mit ­einer Prüfung. Es gibt aber auch cMOOC, die auf mehr Interaktion setzen und das Format eines Seminars oder Workshops haben. Dort kann man sich mit eigenen Beiträgen zu einem Oberthema einbringen und diese dann mit anderen Kursteilnehmern diskutieren [4]. Zahlreiche Anbieter, zum Beispiel auch ESRI, stellen entsprechende Kurse zur Verfügung.

Quellen
[1]    Knapper, C. K.; Cropley, A. J.: Lifelong Learning in Higher Education. 3rd Ed. London: ­Kogan Page, 2000
[2]    de.wikipedia.org/wiki/Lebenslanges_Lernen#cite_note-11
[3]    www.directionsmag.com/entry/gis-jobs-skills-in-­demand/471742
[4]    de.wikipedia.org/wiki/Massive_Open_Online_Course