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Gerd Köhler in den Ruhestand verabschiedet

„Das Herz sagt bleib, der Kopf schreit geh“ – diese Liedzeile von Joris hat Gerd Köhler für seinen Abschied aus der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG) gewählt.

Diese Liedzeile lässt erahnen, wie schwer ihm der Abschied nach 48 Dienstjahren gefallen ist. Köhler ist im Rahmen einer Festveranstaltung von Staatssekretär Mathias Samson aus dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL) sowie Dr. Hansgerd Terlinden, dem Präsident des Hessischen Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG), verabschiedet worden.

Köhler ist im HLBG als Leiter der Zentralabteilung und ständiger Vertreter des Präsidenten tätig gewesen. Er ist aber noch weitaus mehr gewesen, nämlich Visionär und Modernisierer der Verwaltung, der sie für die Zukunft gewappnet hat. Zum 31. Dezember 2016 ist Köhler nun aus dem Arbeitsleben ausgeschieden.

Zukunftskonzept, WIMA, CAF – das sind nur einige Schlagworte, die mit Köhler in der HVBG in Verbindung gebracht werden, genauso wie Mut, Haltung, Wissen. Er stehe wie kein anderer in der HVBG für Modernisierungsgedanken und moderne Verwaltungsstrukturen, so Dr. Hansgerd Terlinden, Präsident des HLBG. Er habe mehr als vier Jahrzehnte für die HVBG ‚gelebt‘, dabei die kontinuierliche Weiterentwicklung der HVBG vorangetrieben und sie samt ihren Beschäftigten für die Zukunft gewappnet.

Zwei breit angelegte und wirkungsorientierte strategische Konzepte – das „Zukunftskonzept der HVBG 2011-2016“ und „Fortsetzung des Zukunftskonzeptes 2017-2022“ – sind eng mit dem Namen Gerd Köhler verbunden. Sie sind mit der Landesregierung auf den Weg gebracht worden, um die Handlungs- und Leistungsfähigkeit der HVBG zu bewahren. Köhler war Projektleiter und Treiber beider Projekte. Er hat zudem in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Methoden und innovative Instrumente in der HVBG eingeführt und etabliert, darunter das „Total Quality Management“ (TQM) mittels „Common Assessment Framework“ (CAF) sowie das Projekt- und Prozessmanagement, aber auch ein Wissensmanagementsystem (WIMA).

Zu seinem Verantwortungsbereich als Abteilungsleiter der Zentralabteilung haben neben dem Prozess- und Projektmanagement insbesondere die Steuerung der HVBG und das Controlling der strategischen Zielvorgaben gehört. Er hat nicht nur das Personalwesen sowie die Personal- und Organisationsentwicklung koordiniert, sondern auch die Personalentwicklung in der HVBG geprägt und sich für die Nachwuchsqualifizierung eingesetzt. Die Rechtsangelegenheiten der HVBG, das strategische Marketing, die Koordination der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch die zentrale Betreuung der Informationstechnologie und der Beschaffung haben ebenfalls zu seinem Verantwortungsbereich gezählt.

Sein Wissen und seine Erfahrungen spiegeln sich in rund 20 Veröffentlichungen in Zeitschriften und Büchern wider. Zu seinen neuesten Veröffentlichungen gehören unter anderem „Coaching in der HVBG – eine wichtige Begleitung auf dem Weg in die Zukunft“, „Teamarbeit als ein Element der Zukunftsausrichtung“ oder „Praxisfenster: Neue Verwaltungssteuerung, CAF und Qualitätsmanagement“. In früheren Veröffentlichungen hat sich Köhler zudem mit fachlichen Themen auseinandergesetzt, etwa der Raumordnung und Landesplanung oder der Grenzbereinigung. Seinen großen Erfahrungsschatz und das wertvolle Wissen hat er einerseits als Lehrbeauftragter für Fachrecht an der Fachhochschule Frankfurt am Main 1997-2003 weitergegeben. Andererseits findet es sich in seiner Kommentierung zum Hessischen Vermessungs- und Geoinformationsgesetz (HVGG)1 wieder.

Weitere Informationen unter www.hvbg.hessen.de

2054 - Gerd Köhler in den Ruhestand verabschiedet
PR/as
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